Anlagenplanung

Qualitätsverbesserung bei der Anlagenabwicklung

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Potentiale des integrierten Engineerings nutzen

Je mehr Erfahrung die Mitarbeiter mit der Software sammeln, desto besser können auch die Potentiale des integrierten Engineerings genutzt werden. So fließen unter anderem die gewonnenen Erfahrungen bei den kundenspezifischen Software-Anpassungen ein und führen zu einer stetigen Verbesserung.

„Die Akzeptanz für Comos ist bei meinen Kollegen sehr hoch“, sagt Tobias Schlunski, Administrator für Comos bei der Zeppelin Systems GmbH und ergänzt: „mit der Version 9.2 wird zudem die Software Performance deutlich verbessert werden. Wir erzielen dann noch schneller die gewünschten Ergebnisse.“ Die Version 9.2 befindet sich aktuell im internen Freigabeprozess und wird voraussichtlich im März 2012 zur Nutzung freigegeben.

Internationale Projektteams und zukünftige Planungen

Ein wesentliches Auswahlkriterium für die Software war, dass internationale Projektteams mit ihr arbeiten können. Neben der Versionskontrolle spielt dabei auch die Mehrsprachigkeit eine wesentliche Rolle.

Nach dem erfolgreichen Softwareeinsatz in Projekten in der Zentrale in Friedrichshafen wurden mittlerweile auch schon einige Projekte in Zusammenarbeit mit den Niederlassungen in China und Indien mit Unterstützung von Comos abgewickelt. Dabei wurden Fließbilder und Spezifikation teilweise in Friedrichshafen vorspezifiziert und in Indien für den lokalen Lieferanteil finalisiert.

Durch den Zugriff auf die einheitliche Datenstruktur wird deutlich Zeit gespart. Außerdem können internationale Ressourcen besser genutzt werden. Aufgrund der gewonnenen Erfahrungen sollen schon in naher Zukunft weitere Niederlassungen in China, den USA und England folgen und mit der Software arbeiten.

Zukünftig plant Zeppelin Systems auch einen deutlichen Ausbau im Bereich der Elektrotechnik. Dabei soll der integrierte Engineering-Ansatz der Software auch bei der Schaltschrankplanung und der Automatisierung zum Einsatz kommen. Mit dieser Erweiterung bietet das Unternehmen seinen Kunden ein breiteres Portfolio von Engineering-Leistungen an. Daneben ist die Anbindung der Engineering-Software an das ERP-System SAP geplant. Davon wird eine weitere Effizienzsteigerung erwartet, denn die bisherigen Ergebnisse stimmen die Verantwortlichen äußerst positiv.

„In der Summe ist Comos bei Zeppelin Systems eine Erfolgsstory. Anfängliche Kritiker konnten wir schnell überzeugen, da wir die Arbeitsprozesse standardisiert sowie verbessert und damit die Produktivität unseres Anlagen-Engineering deutlich erhöht haben. Aber wir sehen noch weiteres Verbesserungspotential und sind mit der Entwicklung noch nicht am Ende“, fasst Mark Niestroj den Software-Einsatz zusammen. (hö)

* Ingo Kaiser, Manager Marketing Communications, Siemens, Industry Sector, Industrial Automation Systems

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