Fluidtechnik

Produktivität und Flexibilität kundenspezifischer Subsysteme sichern

| Redakteur: Bernhard Richter

Peter Schmid (links) und Bernhard Zbären (rechts) leiten gemeinsam die Abteilung „Mobile Systems“ bei der Bucher Hydraulics AG Frutigen in der Schweiz.
Peter Schmid (links) und Bernhard Zbären (rechts) leiten gemeinsam die Abteilung „Mobile Systems“ bei der Bucher Hydraulics AG Frutigen in der Schweiz. (Bild: Bucher Hydraulics)

Ein enges Verhältnis zum Kunden und gleichzeitig der direkte Zugang zur Fertigung minimiert Zeitverluste und steigert die Effizienz bei der Fertigung von Steuerblöcken für Hydrauliksysteme.

Die Abteilung „Mobile Systems“ der Bucher Hydraulics ist auf Projektierung, Konzeption und Produktion kundenspezifischer Systemsteuerblöcke spezialisiert – von der Kundenidee über die Fertigung bis hin zur Inbetriebnahme. Eingesetzt werden die Sub-Systeme sowohl in mobilen Arbeitsgeräten in Bau-, Land- und Kommunalmaschinen als auch stationär, zum Beispiel in Wind- und Solarkraftanlagen.

Allen Applikationen gemein ist der Trend zur Optimierung der Hydraulik. Während Großkunden die Konstruktion und Optimierung ihrer Systeme meist im eigenen Haus umsetzen, erwarten mittlere und kleinere Firmen Kompetenz und Dienstleistungen von ihrem Hydraulikpartner. „Das setzt eine enge Zusammenarbeit mit dem Kunden voraus“, erklärt Peter Schmid, der gemeinsam mit Bernhard Zbären die Abteilung Mobile Systems bei Bucher Hydraulics leitet.

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Automatisierung sichert Vorsprung

Generell sind Steuerblöcke so vielfältig wie ihre Anwendungen. Gefragt sind neben hoher Funktionszuverlässigkeit und Lebensdauer auch Robustheit, Kompaktheit, geringes Gewicht und Kosteneffizienz bei nahezu allen Einsätzen. Im Bereich der Mobilhydraulik steigen die Anforderungen aufgrund von teils widrigen Umwelteinflüssen stetig an. Um bei aller Variantenvielfalt mittlere und größere Serien kostengünstig herzustellen, haben die Projektverantwortlichen bei Bucher Hydraulics bereits während der Projektierung neuer Steuerblöcke die Fertigungsverfahren im Blick, die am produktivsten eingesetzt werden können.

„Basis sind ausgeklügelte Fertigungs- und Montagestrategien“, erklärt Bernhard Zbären. Moderne Fertigungszellen in Kombination mit Industrierobotern ermöglichen 3D-Schrägbohrungen der Steuerblöcke in nur einem Arbeitsschritt ohne umzuspannen. Das verkürzt die Fertigungszeiten erheblich.

Auch kleine Losgrößen möglich

Bucher Hydraulics setzt Präzisionsbearbeitungszentren ein, welche die Mehrseitenbearbeitung in kürzeren Fertigungszeiten und mit höherer Präzision durchführen als herkömmliche Bearbeitungszentren. Das Be- und Entladen mit Werkstückrohlingen erfolgt aus vollautomatischen Werkstückspeichern heraus, was die Rüstzeiten deutlich reduziert.

Intelligente Industrieroboter sorgen für kurze Span-zu-Span-Zeiten und minimieren ebenfalls die Rüstzeiten, indem Werkzeugwechsel selbst bei kleinen Losgrößen vergleichbar einer Massenproduktion organisiert werden. Diese Fertigungsprozesse erlauben somit eine hohe Produktivität und Flexibilität und ergeben kurze Durchlaufzeiten.

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Darüber hinaus nutzt Bucher Hydraulics Hochleistungswerkzeuge, die auftragsspezifisch und vollautomatisch in die Maschinen geladen werden. Durch eine mehrfach höhere Schnittgeschwindigkeit im Bearbeitungsprozess erfolgt somit die wirtschaftliche Herstellung der qualitativ hochwertigen Steuerblöcke.

Um die Vorzüge der einzelnen Fertigungsmaschinen nutzen zu können, werden sowohl sämtliche Prozesse als auch Spannvorrichtungen, Werkzeuge und Greifer in der eigenen Betriebsmittelkonstruktion von Bucher Hydraulics ausgelegt, aufeinander abgestimmt und optimiert. Das hierfür notwendige Fertigungs-Wissen ist auch den Projektverantwortlichen, die die Systemsteuerblöcke auslegen, zugänglich, sodass sie es bereits in der Konstruktionsphase neuer Lösungen nutzen können. Dementsprechend macht sich die smarte Produktion der smarten Produkte auch für deren Anwender von Beginn an bezahlt.

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