AMB 2026
Produktivität in der Fertigung beginnt mit Daten

Ein Gastbeitrag von Joerg Rudig* 5 min Lesedauer

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KI und Automatisierung gelten als Schlüsseltechnologien der Fertigung. Doch Produktivität geht heute oft an anderer Stelle verloren: durch Medienbrüche, manuelle Dateneingaben und fehlende Transparenz. Der Beitrag zeigt, wo Unternehmen ansetzen können.

Durchgängige digitale Prozesse verbinden Konstruktion, NC-Programmierung und Fertigung. Sie schaffen die Datengrundlage für mehr Transparenz und Produktivität.(Bild:  Bechtle PLM)
Durchgängige digitale Prozesse verbinden Konstruktion, NC-Programmierung und Fertigung. Sie schaffen die Datengrundlage für mehr Transparenz und Produktivität.
(Bild: Bechtle PLM)

Die CNC-Fertigung steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Viele Fertigungsunternehmen kämpfen seit Jahren mit denselben Herausforderungen: steigende Variantenvielfalt, Zeitdruck, Fachkräftemangel und ein wachsender Kostenwettbewerb. Gleichzeitig rücken in der Branche Zukunftsthemen wie Automatisierung, künstliche Intelligenz und digitale Zwillinge immer stärker in den Fokus.
Doch in der Praxis zeigt sich häufig ein anderes Bild. Zwar wird intensiv über KI diskutiert, gleichzeitig entstehen Produktivitätsverluste noch immer durch Medienbrüche, manuelle Dateneingaben, unklare Werkzeugbestände oder mangelnde Transparenz in den Fertigungsabläufen. Der eigentliche Hebel für mehr Effizienz liegt aktuell viel mehr in der konsequenten Digitalisierung bestehender Prozesse. Doch wo können Unternehmen hier ansetzen?