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Automatisierung

Ohne Technik geht auf der Wiesn nichts

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Sicher durch die Dunkelheit

Ein echtes Abenteuer ist die Reise im Höllenblitz von Klaus Renoldi jun. In kompletter Dunkelheit saust der Lorenzug durch die aufgelassene Mine und bietet seinen Fahrgästen viele Überraschungen. Dazu zählen der große Wasserfall und die Beschleunigungsstrecke vor der Talfahrt im Außenbereich. Beide sind von Sinamics-Frequenzumrichtern von Siemens gesteuert. Die 820 Meter lange Strecke ist in mehrere Blockabschnitte unterteilt, in dem sich immer nur ein Zug befinden darf. Dafür sorgt eine Simatic-Steuerung.

Die Rio Rapidos Raftingbahn von Siegfried Kaiser jun. aus französischer Produktion sorgt mit sprudelnden Sturzbächen und unverhofften Stromschnellen für Vergnügen. Damit es zu keinem Auffahrunfall kommt und immer der notwendige Sicherheitsabstand eingehalten wird, wird ebenfalls eine speicherprogrammbierbare Simatic-S7-Steuerung von Siemens eingesetzt.

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Im Freifallturm Power Tower von Ewald Schneider stürzen die Fahrgäste seit 2002 in wenigen Sekunden aus 66 Metern nach unten. Zwei 450-KilowattSiemens-Motoren mit jeweils 612 PS sorgen dafür, dass die bis zu 13 Tonnen schwere Gondel an den Stahlseilen mit maximal 32 Passagieren extrem schnell und vor allem sicher auf- und absteigen kann. Für die Sicherheit steht auch hier das Qualitätssiegel des TÜV München, der als weltweit erste Adresse für die sogenannten „Fliegenden Bauten“ gilt. Rund 1000 Arbeitsstunden wurden in das Prüfprogramm investiert, bevor die ersten Gäste den freien Fall ausprobieren konnten. Der technische Fahrablauf wird computergesteuert, so dass vom Rekommandeur lediglich eines der sechs möglichen Fahrprogramme gestartet werden muss, welches dann automatisch abläuft.

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