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Laserbeschrifter

Neuer Laserbeschrifter für Integratoren

| Redakteur: Jan Vollmuth

Mit dem neuen DFLVentus Marker Industrial Design wendet sich Hersteller ACI an Integratoren. Der Lasermarkierer wurde speziell für das industrielle Umfeld und den Einsatz in Produktionslinien konzipiert.

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DFLVentus Marker Industrial Design – Laserkopf mit Versorgungseinheit.
DFLVentus Marker Industrial Design – Laserkopf mit Versorgungseinheit.
( Bild: ACI Laser )

Der Laserkopf mit 3 m Faserlänge (optional 5 m) lässt sich getrennt von der Versorgungseinheit in 4 Einbaulagen montieren und soll damit größtmögliche Flexibilität für den Anwender bieten. Wählbar zwischen 19“-Einbaugerät und Auftischgerät ist das Lasersystem je nach Applikation in verschiedenen Strahlqualitäten und Leistungsklassen zwischen 20 bis 70 W verfügbar.

Robust und sicher

Der luftgekühlte DFLVentus Marker Industrial Design kann in einer Umgebungstemperatur bis 40°C verwendet werden. Selbst unter widrigsten Bedingungen soll der Laser dank staub- und spritzwassergeschütztem Gehäuse sehr umgebungsbeständig arbeiten. Zudem erfüllt der Laser laut ACI funktionale Sicherheit durch PLe nach EN ISO 13849-1. Einheitliche elektrische Standardschnittstellen vereinfachen für den Integrator die Wiederverwendbarkeit von einmal erstellten Mechanik-, Steuerungs- und Softwarekonzepten, so der Hersteller.

Um das Lasersystem an die individuellen Bedürfnisse des Anwenders anzupassen kann der Laser z.B. um Vision-Systeme für die automatische Objekterkennung (AOI) oder das kameragestützte Positionieren von Markierungen (CPM) ergänzt werden. Auch ein Focus Shifter für den Echtzeit-Höhenausgleich bei der Beschriftung von Objekten mit unterschiedlichen Bauteilhöhen steht zur Verfügung. Zudem soll eine vollintegrierte Steuerung mit Unterstützung diverser Kommunikationsprotokolle wie TCP/IP, Industrial Ethernet, Siemens S7 Verbindung, USB, RS232, RS485 möglich sein. Ein Encoder-Eingang erlaubt weiterhin die Beschriftung bewegter Teile, erklärt ACI.

Umfangreiches Software-Paket

Zum Lieferumfang des Lasersystems gehört ein umfangreiches Softwarepaket inklusive Remote-Diagnose-Tool und vordefinierbaren Parametersätzen. Die Software-Architektur der Laserbeschriftungssoftware Magic Mark V3 ermöglicht laut ACI den Zugriff auf sämtliche zur Verfügung stehende Funktionen und Steuerungsmöglichkeiten des Lasers sowie der Laserperipheriegeräte. Externe, .Net-fähige Programmiersprachen können so auf die Klassenbibliotheken von Magic Mark V3 zugreifen, um die Automatisierung in Integrationsprozessen zu vereinfachen, sagt ACI. Weiterhin kann die integrierte Programmierumgebung auf externe Ressourcen zugreifen, um beispielsweise Drittanbieter-Software und -Geräte anzubinden.

Die optimale Wahl des geeigneten Lasersystems gestaltet sich für den Integrator durch die vielen angebotenen Technologien oftmals sehr schwierig. Zu vielfältig sind physikalische Parameter wie Wellenlänge, Pulsformen oder Objektive. Hier bietet ACI nach eigenen Angaben im engen Kundendialog projektbezogene Unterstützung an: von Applikationsversuchen und Beratung bei der Wahl des geeigneten Lasersystems bis hin zur kaufmännischen und technischen Unterstützung. Neben der Begleitung von der Angebotsphase bis zur Umsetzung gehören auch lasertechnische Bewertungen der Anlage nach der Lieferung oder Schulungen des Endanwenders am Lasersystem zum Leistungsspektrum der ACI Laser GmbH. (jv)

Motek 2017: Halle 3, Stand 3436

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