Frequenzumrichter Neue Rückspeiseeinheit für Altivar-Frequenzumrichter

Mit einer neuen Rückspeiseeinheit bietet Schneider Electric eine energieeffiziente Alternative zum Bremswiderstand für Frequenzumrichter der Serien Altivar Machine und Altivar Process. Ein modularer Aufbau soll die Parallelschaltung mehrerer Einheiten ermöglichen.

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Schneider Electric bietet ab sofort eine neue Rückspeiseeinheit für die Frequenzumrichter der Serien Altivar Machine sowie Altivar Process.
Schneider Electric bietet ab sofort eine neue Rückspeiseeinheit für die Frequenzumrichter der Serien Altivar Machine sowie Altivar Process.
(Bild: Schneider Electric)

Schneider Electric bietet ab sofort eine neue Rückspeiseeinheit für die Frequenzumrichter der Serien Altivar Machine sowie Altivar Process. Mit der neuen modularen ATV Regenerative Unit (ATV Regen) kann die freiwerdende Bremsenergie von Frequenzumrichter-geregelten Antriebsmotoren unmittelbar ins Versorgungsnetz zurückgeführt werden. Die Rückspeiseeinheit soll eine deutliche Steigerung der Energieeffizienz ermöglichen und im Gegensatz zu immer noch häufig eingesetzten Bremswiderständen eine Amortisationszeit von typischerweise 12 Monaten bieten. Die Module eignen sich dem Unternehmen zufolge insbesondere für Applikationen mit hoher Massenträgheit, wie sie zum Beispiel im Bereich der Hub- und Fördertechnik zum Einsatz kommen.

Die ATV-Regen-Module sind in den Leistungsgrößen 7,5 kW sowie 15 kW erhältlich und umfassen einen Spannungsbereich von 380 V bis 500 V. Die Rückspeiseeinheit kann direkt an den Zwischenkreis eines oder mehrerer Altivar-Frequenzumrichter angeschlossen werden. Aufgrund des modularen Aufbaus ist zudem eine Parallelschaltung mehrerer Einheiten mit unterschiedlichen Leistungsgrößen möglich, wobei eine maximale Rückspeiseleistung von bis zu 45 kW erzielt werden kann. Eine zusätzliche Parametrierung ist vor der Inbetriebnahme nicht erforderlich.

Aufgrund der kompakten Bauweise können die Module direkt in den Schaltschrank integriert und je nach Bedarf im Buch- oder Footprint-Format montiert werden. Hierdurch lässt sich die Schutzart IP5X gewährleisten. Im Vergleich zu einem Bremswiderstand soll zudem nicht nur das benötigte Volumen im Schaltschrank um bis zu 90 % reduziert, sondern auch der Montage- sowie Verkabelungsaufwand maßgeblich verringert werden. Die Einheiten verfügen zusätzlich über einen Funkentstörfilter der Kategorie C3. (sh)

SPS IPC Drives 2017: Halle 1, Stand 540

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