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Robotik Neue Robotergeneration für alle Anwendungsfälle

| Redakteur: Jan Vollmuth

Auf der Motek 2017 demonstriert Stäubli Robotics die Flexibilität der neuen TX2-Robotergeneration, die Alle Anwendungen vom Standard- bis hin zum MRK-Einsatz abdecken soll.

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Stäubli präsentiert die neuen Modelle TX2-60 und TX2-60L mit einer max. Tragkraft von 9 kg und 5 kg.
Stäubli präsentiert die neuen Modelle TX2-60 und TX2-60L mit einer max. Tragkraft von 9 kg und 5 kg.
(Bild: Stäubli Robotics)

Robotik Das beginnt beim ultrakompakten TX2-40, der bei einer nominalen Tragkraft von 1,7 kg über eine Reichweite von 515 mm verfügt und mit einer Wiederholgenauigkeit von ± 0,02 mm sehr präzise zu Werke geht. Mit der gleichen Präzision arbeitet der TX2-60, dessen Tragkraft bei einer Reichweite von 670 mm 3,5 kg beträgt. In der L-Version mit verlängertem Arm kann die Maschine 920 mm weit greifen, die Traglast reduziert sich dann auf 2,0 kg.

Der Größte im Bunde ist der TX2-90, den es in drei unterschiedlichen Armlängen gibt. Der Standard-Sechsachser stemmt 7,0 kg bei einer Reichweite von exakt einem Meter. Beim TX2-90L und TX2-90XL vergrößert sich die Reichweite auf 1200 bzw. 1450 mm, während sich die Tragkraft auf 6,0 bzw. 5,0 kg reduziert. Laut Anbieter liegt die maximal mögliche Traglast bei den drei Modellen bei 20, 15 bzw. 9 kg.

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MRK in allen Abstufungen

Die TX2-Sechsachser unterstützen zudem alle MRK-Stufen, angefangen von Applikationen ohne Schutzzaun bis hin zur höchsten Stufe der Mensch-Roboter-Kollaboration, bei der Roboter und Werker gemeinsam an einer Aufgabe arbeiten.

Um maximale Sicherheit bei der Zusammenarbeit von Mensch und Roboter zu gewährleisten, favorisiert Stäubli eigenentwickelte, technologisch führende Safetylösungen. So verfügen die Sechsachser der TX2-Baureihe über einen eigenen digitalen Sicherheitsencoder pro Achse und ein integriertes Safetyboard. Alle Sicherheitsfunktionen erfüllen die strengen Anforderungen der Sicherheitskategorie SIL3-/PLe.

Vorsichtige Annäherung

Nähert sich ein Mensch dem Arbeitsbereich des Roboters, reduziert dieser seine Geschwindigkeit automatisch auf Safe Speed und arbeitet in diesem Modus weiter. Je näher der Bediener dem Roboter kommt, umso stärker verlangsamt dieser seine Geschwindigkeit bis hin zum Safe Stop. Dabei bleiben alle Funktionen des Roboters erhalten, so dass er seine Arbeit sofort fortsetzt, sobald der Bediener die Distanz wieder vergrößert.

Für die direkte Interaktion wird der komplette Roboter mit einer sensorischen Haut überzogen, die bei jedwedem Kontakt mit dem Menschen den sofortigen Stopp des Sechsachsers auslöst. Wie sicher und spielerisch diese Lösung funktioniert, wird ein TX2touch 90L mit Safety Skin am Messestand in Stuttgart zeigen. (jv)

Motek 2017: Halle 7, Stand 7305

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