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Servoantrieb Neue Reglerkarten erhöhen die Performance der Servoumrichter AMKASYN KW

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Sandra Häuslein

Unabhängig von Leistung und Performance basiert die Umrichterreihe AMKASYN KW auf einer einheitlichen Hard- und Softwareplattform. Die Skalierbarkeit dieser Reihe in puncto Leistung, Kühlungsarten, Options- und Reglerkarten ermöglicht maßgeschneiderte Antriebslösungen für die unterschiedlichsten Anwendungen. AMK erhöht nun die Performance der Servoumrichter mit der neuen Reglerkartenreihe KW-R2x.

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Umrichterreihe AMKASYN KW: skalierbere Reglerperformance für applikationsorientierte Antriebssysteme.
Umrichterreihe AMKASYN KW: skalierbere Reglerperformance für applikationsorientierte Antriebssysteme.
(Bild: AMK)

Mit der neuen Reglerkarte KW-R24 ermöglicht AMK durch ein hinterlegtes, intelligentes Regelungsmodell auch die sensorlose Regelung von Motoren. Im Vergleich zum U/f-Betrieb bietet der sensorlose Betrieb den Vorteil, dass die Lastdrehzahl mit steigendem Lastmoment nicht abnimmt, sondern auf Sollwert gehalten wird. Da das Geberkabel entfällt, reduzieren sich Verkabelungsaufwand und Steckerkosten; auch mögliche Fehlerquellen bei der Verdrahtung entfallen und die Robustheit des Gesamtsystems wird erhöht.

Für hohe Ansprüche an Genauigkeit: KW-R25

Für Applikationen mit hohen Ansprüchen an Genauigkeit, wie z.B. bei Positionier- und Stellantrieben hat AMK die Reglerkarte KW-R25 entwickelt. Die multifunktionale Geberschnittstelle ermöglicht den Anschluss/Betrieb von Sinus-, Endat- oder Hiperface-Gebern. Der Anwender kann so von Anwendungsfall zu Anwendungsfall entscheiden, ob er seine Antriebe sensorlos oder mit Geber betreiben will. Und das mit ein und derselben Hard- und Software. Dadurch entstehen anwendungsorientierte Antriebslösungen mit einheitlicher, durchgängiger Bedienung, gleicher Auswahl- und Inbetriebnahmetools sowie identischer Optionen.

Premiumvariante KW-R26

Die Premiumvariante KW-R26 bietet neben allen Leistungsmerkmalen der KW-R25 auch eine Hiperface-DSL-Schnittstelle für Einkabellösungen/Hybridkabelausführungen. Damit kombiniert AMK die hohe Genauigkeit mit den Vorteilen des geringeren Verkabelungsaufwands.

Somit können Basis- bis High-End-Anwendungen mit nur einem Hardwaresystem realisiert werden, das es ermöglicht, jeweils nur die tatsächlich für die konkrete Applikation notwendigen Komponenten und Funktionen einzusetzen. (sh)

SPS IPC Drives 2015: Halle 4, Stand 210

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