Materialkreislauf Neue Materialdatenbank hilft Unternehmen und Umwelt

Quelle: Pressemitteilung des VDI ZRE

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Eine jetzt kostenfrei nutzbare Materialdatenbank des VDI Zentrum Ressourcenschonung (VDI ZRE) gibt Tipps, wie man welche Wertstoffe sinnvoll wiederverwerten kann und dabei noch Geld spart.

Das VDI Zentrum Ressourceneffizienz bietet jetzt eine kostenfreie Materialdatenbank zu Nebenprodukten und Sekundärrohstoffen, welche die Kreislaufwirtschaft unterstützen soll. So kann aus „Abfall“ wieder Rohstoff werden, wie etwa aus solchen ausgedienten Kunststoffteilen.
Das VDI Zentrum Ressourceneffizienz bietet jetzt eine kostenfreie Materialdatenbank zu Nebenprodukten und Sekundärrohstoffen, welche die Kreislaufwirtschaft unterstützen soll. So kann aus „Abfall“ wieder Rohstoff werden, wie etwa aus solchen ausgedienten Kunststoffteilen.
(Bild: Panthermedia / Sinenkiy)

Für Unternehmen kann es rentabel sein, Sekundärrohstoffe zu nutzen, oder nicht mehr benötigte Wertstoffe zu verkaufen, wobei Kosten reduziert und zusätzliche Einnahmen generiert werden, sagt das VDI ZRE. Zusätzlich beweisen die Betriebe, die das machen, ihr ökologisches Verantwortungsbewusstsein, heißt es weiter. Für dieses Vorgehen brauche es aber das passende Wissen über die adäquaten Verwendungs- und Vertriebsmöglichkeiten von Sekundärrohstoffen.

Nicht auf die Müllhalde! Lieber verwerten!

Die Materialdatenbank zu Nebenprodukten und Sekundärrohstoffen unterstütze insbesondere Unternehmen, die bisher wenig Erfahrung mit der Verwertung respektive der Veräußerung von in der Produktion anfallenden Wertstoffen hätten. Die Datenbank führe Materialien dazu in verschiedenen Kategorien auf. Zu jedem Eintrag gibt es eine kurze Beschreibung, sowie Angaben zur Geometrie und den Einsatzmöglichkeiten des Wertstoffs an sich, erklären die Berliner Experten. Zudem sind die passenden Händler zu den Wertstoffen verlinkt. Dann gibt es noch den Bereich „Beispiele aus der Praxis“ in dem gezeigt wird, wie andere Unternehmen bereits erfolgreich Nebenprodukte und Sekundärrohstoffe einsetzen, für Metalle und Kunststoffe. Glas, Papier, Baustoffe und Textilien sollen folgen.

So erfährt man etwa, wie man aus alten Autoreifen Polyamid (PA) gewinnen kann, oder wie die Rückgewinnung von Zink aus Zinkasche funktioniert.

Die Beispiele aus der Praxis machten klar, dass die Einsparpotenziale für Unternehmen hoch sein können, wenn sie sich intensiver mit den eigenen Rohstoffen auseinandersetzten. Zudem werde ersichtlich, dass Sekundärrohstoffe nicht einfach nur eine Mode seien, sondern zunehmend und nachhaltig zur Deckung des Rohstoffbedarfs beitragen könnten.

Stabilere Lieferketten plus Klimaschutz

Nicht zu vergessen: Der Einsatz von Sekundärrohstoffen kann Unternehmen in der gegenwärtigen Materialkrise helfen, sich von globalen Lieferketten unabhängiger zu machen und den CO2-Fußabdruck ihrer Produkte zu verkleinern. Mit der neuen Materialdatenbank leiste das VDI ZRE somit einen Beitrag zur Stärkung der Resilienz des verarbeitenden Gewerbes und unterstütze auch noch den Klimaschutz. Die vom Bundesumweltministerium beauftragte Datenbank wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert und erweitert, heißt es abschließend. Sie kann unter diesem Link abgerufen werden.

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