Sicherheitsbremse Neue Linearbremse entspricht Prüfgrundsatz der Berufsgenossenschaften

Redakteur: Stefanie Michel

Ziel der neuen Norm „Sicherheit von Maschinen“ ist es, die Gefährdung von Personen zu vermeiden. Um schwerkraftbelastete Achsen abzusichern, hat mayr Antriebstechnik bereits Bremsen-Baureihen auf den Markt gebracht. Neu ist eine pneumatische Linearbremse, die dem strengen Prüfgrundsatz der Berufsgenossenschaften entspricht.

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Am 1. Dezember wird die neue Norm EN ISO 13849-1 für alle verbindlich. Dann sind Anlagenhersteller verpflichtet, ihre Produkte auf die Einhaltung der neuen Norm zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Dazu müssen sie den für ihre Anlage erforderlichen Performance Level PLr bestimmen und ihn dann durch geeignete Maßnahmen erreichen oder sogar übertreffen.

Grundsätzlich gibt es mehrere Möglichkeiten den geforderten Performance Level bei schwerkraftbelasteten Achsen zu erfüllen. Maßnahmen gegen ungewolltes Herabsinken zeigt beispielsweise der Fachausschuss Maschinenbau, Fertigungssysteme, Stahlbau in seinem Fachaufsatz „Schwerkraftbelastete Achsen (Vertikalachsen)“. Eine äußerst effiziente Variante, die neue Norm zu erfüllen, ist der Einsatz einer zusätzlichen Sicherheitsbremse. Sie lässt sich in der Regel auch in bestehende Anlagen integrieren, so dass auch „Altanlagen“ kostengünstig den aktuellen Sicherheitsstand erreichen.

Sicherheitsbremsen für schwerkraftbelastete Achsen

Speziell für schwerkraftbelastete Achsen entwickelte mayr bereits ein breites Spektrum an Sicherheitsbremsen, darunter die Baureihen ROBA-topstop, ROBA-pinionstop und ROBA-linearstop.

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Aufgrund ihrer angepassten Flanschabmessungen können ROBA-topstop Bremssysteme einfach in bestehende Konstruktionen zwischen Servomotor und Gegenflansch integriert werden. Sie halten als eigenständiges Modul auch ohne Servomotor die Vertikalachse in jeder beliebigen Position. Zusätzliche Maßnahmen zur Abstützung der Achse – beispielsweise bei Transport und Maschinenwartung – sind nicht erforderlich. Dieser Vorteil bringt erhebliche Kosten- und Zeiteinsparungen, zum Beispiel beim Wechsel des Antriebsmotors, und verringert die Stillstandszeiten bei Reparaturen.

(Teil 2: Hohe Sicherheit, weil Bremsen unabhängig vom Antrieb arbeiten)

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