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Um eine möglichst hohe Betriebs- und Funktionssicherheit zu gewährleisten, wurde ein berührungsloser, verschleißfreier Initiator integriert. Er fungiert als Lüftüberwachung und gibt somit permanent Rückmeldung über den Schaltzustand der Linearbremse.
Die Linearbremse arbeitet ohne selbst verstärkende Keilwirkung. Sie wirkt also in beide Bewegungsrichtungen. Tellerfedern erzeugen die Bremskraft und übertragen sie spielfrei über eine konische Fläche auf eine Bremszange. Diese Bremszange klemmt die Stange stufenlos, ohne deren Position zu verändern. Durch die sehr kurze Reaktionszeit und Krafterzeugung ohne Keilwirkung sackt die Achse beim Schließen nicht ab.
Selbst verstärkende Keilwirkung hat erhebliche Nachteile
Zwar sind Linear-Bremssysteme mit selbst verstärkender Keilwirkung für eine möglichst hohe Bremskraft auf dem Markt, doch diese hohe Bremskraft muss mit Nachteilen erkauft werden. Die Keilwirkung funktioniert nur in einer Richtung. Um sie zu erzeugen, muss die Bremse beim Schließen „nachsetzen“. Wird die Keilwirkung der Bremse nicht begrenzt, steigt die Bremskraft undefiniert an. Diesen Stoß muss die Maschinenkonstruktion abfangen. Ferner muss die Klemmung zum Lüften der Bremse häufig frei gefahren werden.
Das Nachsetzen bei Bremsen mit Keilwirkung beträgt unter Umständen nur wenige Millimeter. Das ist aber in zahlreichen Anwendungen schon zu viel.
Als Spezialist für branchenoptimierte Entwicklungen hat mayr bereits zahlreiche Anwendungen auf den neuesten sicherheitstechnischen Stand gebracht und verfügt über umfassendes Know-how, wie die Anforderungen der neuen EN ISO 13849-1 erfüllt werden können.
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