Motorfeedback-System Motorfeedbacksysteme und Encoder sind jetzt noch integrations- und leistungsfähiger
Mit neuen rotativen und linearen Sensorlösungen für die Drehzahl- und Positionserfassung will Sick-Stegmann Integrationsfähigkeit, Leistung und Bedienfreundlichkeit erhöhen und so seine Technologie- und Marktposition bei Motorfeedback-Systemen und Encodern unterstreichen.
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Sick-Stegmann gehört zu den weltweit führenden Herstellern von rotativen und linearen Encodern, Motorfeedback-Systemen und Formatverstellantrieben. Heute ist die vor mehr als 50 Jahren gegründete Max Stegmann GmbH Teil der Sick AG, Hersteller von Sensorik, Sicherheitstechnik und Identifikationslösungen für die Fabrik- und Logistikautomation sowie Umweltmesstechnik.
Zu den wichtigen Entwicklungen des Unternehmens gehört die der SSI-Schnittstelle (1985) – dem heutigen Kommunikationsstandard für Positioniersteuerungen -, die Konzeption und weltweite Standardisierung der universellen Schnittstelle Hiperface für die elektrische Antriebstechnik im Jahr 1996 sowie der Einstieg beim israelischen Encoder-Hersteller Netzer 2006. Jetzt stellt das Unternehmen neue kapazitive Motorfeedbacksysteme vor und erweitert außerdem das Absolut-Encoder-Portfolio.
„Absolute“ Alternative zum Resolver
Motorfeedback-Systeme wie die kapazitive Baureihe SEK/SEL stellen im Regelkreis elektrischer Antriebe Kommutierungs-, Drehzahl- und absolute Positionsinformationen zur Verfügung. Noch sind Resolverlösungen in vielen industriellen Positions- und Drehzahlerfassungsanwendungen anzutreffen. Motorfeedback-Systeme haben ihnen gegenüber aber den entscheidenden Vorteil, dass sie keine externe Auswerteeinheit benötigen, da sich die Elektronik komplett auf einem in die Geräte integrierten ASIC befindet.
Herzstück der Baureihe SEK/SEL ist ein lagerloses, kapazitives Sensorelement, das sehr präzise arbeitet, aber auch preislich die Voraussetzung für eine wirtschaftlich attraktive Alternative für das Resolver-Segment bietet.
Das kapazitive Funktionsprinzip ist aber nicht nur präzise, sondern auch robust, da es ohne Kugellagerung auskommt. Darüber hinaus bieten diese Motorfeedbacksysteme eine Temperaturfestigkeit, die bislang den Resolvern vorbehalten war.
Als „absolute“ Alternative zum Resolver ermöglicht das Multiturn-System SEL durch sein integriertes Miniaturgetriebe sogar das sichere Erfassen über 4096 Wellenumdrehungen. Antriebs- und Motorkenndaten sowie Inbetriebnahmedaten zur selbstständigen Einstellung eines Reglers auf die Parameter können gespeichert werden, was die Inbetriebnahme vereinfacht. Aufwändige und fehlerbehaftete Einstellarbeiten entfallen.
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