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Maschinenintegration über die Schnittstelle Hiperface
In punkto Robustheit und Präzision weisen die Motorfeedback-Systeme die anwendungstechnisch passenden Leistungsmerkmale auf, die vor allem das untere Segment der industriellen Positions- und Drehzahlerfassung fordert. Automatisierungstechnisch erschließen sie jedoch vor allem den Anwendern neue Möglichkeiten, denen es auf die Multiturn-Eigenschaft oder die Maschinenintegration über den bei Antriebsherstellern bewährten Schnittstellen-Standard Hiperface ankommt. Über diese Schnittstelle, die heute mehr als 70 Antriebshersteller weltweit einsetzten, werden die Daten ausgegeben.
Damit sind die Motorfeedbacksysteme SEK/SEL gleichzeitig für zwei Automatisierungswelten interessant: Die bisherige Welt der Resolver, in der die Anwender eine höhere Leistungsfähigkeit der Positionsgeber benötigen, aber auch für die “klassische” Motorfeedback-Welt, die jetzt auf besonders temperatur- und vibrationsbeständige Geräte zurückgreifen kann, ohne auf die bewährten Automatisierungsstrukturen verzichten zu müssen.
Lineares Motorfeedback-System als plug&play-Lösung
Für alle Hersteller von elektrischen Linearantrieben bietet Sick-Stegmann mit dem TTK70 jetzt außerdem ein lineares Motorfeedbacksystem mit Hiperface-Schnittstelle an: Auf der Reglerseite heißt es somit „Plug and Play“ für den Kunden. Das System tastet in Linearantrieben auf magnetischer Basis eine bis zu 4 m lange Maßverkörperung ab.
Gegenüber optischen Linearsystemen bietet das magnetische Funktionsprinzip deutliche Vorteile hinsichtlich Preis, Verschmutzungsunempfindlichkeit und Verfügbarkeit.
Hintergrund der Entwicklung ist, dass besonders in High-Tech-Anwendungen ein Trend hin zur Direktantriebstechnik zu beobachten ist. Sie bietet gegenüber rotativen Antrieben – deren Bewegung letztlich doch “linearisiert” wird – deutlich mehr Präzision, Geschwindigkeit, Dynamik, Steifigkeit und Regelgüte.
Während also mechanisch gekoppelte Systeme wie Spindeln oder Zahnriemen immer mehr durch Linearantriebe ersetzt werden, weisen die Regelkreise der Maschinen in vielen Fällen aus “rotativen Zeiten” eine Hiperface-Infrastruktur zur Datenübertagung auf. Das lineare Motorfeedbacksystem TTK70 vereint die genannten antriebs- und kommunikationstechnischen Aspekte und trägt so dem Trend zur Direktantriebstechnik insbesondere in High-End-Applikationen Rechnung.
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