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Simulation Mosaic-Vernetzung beschleunigt die Simulation von Rennwägen

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Ferrari Competizioni GT nutzt die Simulationslösung Ansys Fluent für die Weiterentwicklung ihres Rennwagens. Mit neuen Funktionen wie der Mosaic-Poly-Hexcore-Vernetzung in Ansys Fluent optimieren die Ingenieure von Ferrari die aerodynamische Leistung ihrer Elite-Rennwagen und können dreimal so vielen Simulationen in der gleichen Zeit wie früher laufen lassen.

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Mit der neuen Mosaic-Vernetzung in Ansys Fluent kann Ferrari Competizioni GT dreimal mehr Simulationen ohne zusätzliche Entwicklungszeit und Ressourcen durchführen.
Mit der neuen Mosaic-Vernetzung in Ansys Fluent kann Ferrari Competizioni GT dreimal mehr Simulationen ohne zusätzliche Entwicklungszeit und Ressourcen durchführen.
(Bild: Ansys)

Ferrari Competizioni GT nutzt die Simulationssoftware von Ansys, um Fahrzeugdesigns der nächsten Generation zu entwickeln. Das Entwicklungsteam von Ferrari Competizioni GT setzt sich alle zwei bis drei Jahre das Ziel, einen Renn-GT weiterzuentwickeln. Diese Produktionseffizienz ist Teil des Erfolgs des Teams. In der Vergangenheit wurden dafür mit Hilfe von Ansys Fluent Meshing Turbulenzmodelle und Solver-Technologien entwickelt, um die Leistung der Rennwagen auf die nächste Stufe zu heben.

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Mit der Einführung der neuen Mosaic-Poly-Hexcore-Vernetzung konnte der Simulationsprozess noch einmal erheblich beschleunigt werden. Automatisierte Workflows und Parallelisierung halfen dabei, die Entwicklungszeit weiter zu verkürzen sowie qualitativ hochwertige Netze schneller zu erstellen und in weniger Zeit in Ansys Fluent zu lösen. Insgesamt ist es Ferrari Competizioni GT damit möglich, dreimal mehr Simulationen ohne zusätzliche Entwicklungszeit und Ressourcen durchzuführen.

Mosaic-Vernetzung beschleunigt die Simulation deutlich

„Die Mosaic-Vernetzung hat einen erheblichen Einfluss auf unsere aerodynamischen Designs. Wir erreichen so eine verbesserte Genauigkeit mit weitaus weniger Zellen und Berechnungen sind in der Hälfte der Zeit möglich“, sagt Ferdinando Cannizzo, Leiter der GT-Rennwagenentwicklung bei Ferrari Competizioni GT. „Mit der Mosaic-Technologie und dem fließenden Ende-zu-Ende-Workflow führt unser Team dreimal so viele Simulationen in der gleichen Zeit durch und entwickelt Autos schneller als je zuvor.“

SEMINARTIPP Das Seminar „Kraftgerechtes Design“ vermittelt einen Überblick, wie Strukturbauteile belastungsangepasst und materialsparend konstruiert werden können und zeigt auf, wie dieser Prozess beschleunigt werden kann. Die Teilnehmer lernen, das tragende Gerüst der Struktur zu entwerfen. Damit legen sie ca. 80 % der Bauteilperformance fest und schaffen eine solide Grundlage für die weitere Detailoptimierung.
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„Die GT-Rennwagen von Ferrari Competizioni sind führend in der Rennleistung und wir sind stolz darauf, mit unserer Simulationstechnologie dazu beizutragen, noch mehr Siege auf der Rennstrecke zu erzielen“, ergänzt Sandeep Sovani, Director of Global Automotive Industry bei Ansys. „Rennteams suchen immer nach Leistungsvorteilen. Die Mosaic-Vernetzung maximiert die Produktionseffizienz und erlaubt kürzere Entwicklungszeiten, da sie alle Phasen des Simulationsablaufs beschleunigt und so Design-Fragen früher beantwortet.“

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