Suchen

Flanschkupplung Montage und Demontage vereinfachen mit Reibschlussverbindungen

| Redakteur: Lilli Bähr

Stüwe hat eine Flanschkupplung entwickelt, die für harte Einsätze mit hohen Wechselbelastungen geeignet ist. Die spielfreien Reibschlussverbindungen lassen sich einfach und zerstörungsfrei montieren und demontieren.

Firmen zum Thema

Die Flanschkupplung von Stüwe ist für harte Einsätze mit hohen Wechselbelastungen geeignet, wie z.B. in Schiffsantrieben, Becherwerken, Förderbandantrieben, Elevatoren und Rolltreppen.
Die Flanschkupplung von Stüwe ist für harte Einsätze mit hohen Wechselbelastungen geeignet, wie z.B. in Schiffsantrieben, Becherwerken, Förderbandantrieben, Elevatoren und Rolltreppen.
(Bild: Stüwe)

Eine Flanschverbindung in hoch belasteten Antrieben beweist ihre besondere Qualität nicht nur durch ihre Robustheit, sondern besteht die Bewährungsprobe laut Stüwe erst, wenn Wartungsarbeiten am Antriebsstrang notwendig sind. Dann ist die einfache Montage und Demontage ein entscheidender Faktor. Stüwe, Spezialist für Welle-Nabe-Verbindungen, hat eine Flanschkupplung entwickelt, die für harte Einsätze mit hohen Wechselbelastungen wie z.B. in Schiffsantrieben, Becherwerken, Förderbandantrieben, Elevatoren und Rolltreppen geeignet ist . Ihr Einsatz wirkt sich laut Unternehmen auch kostenreduzierend auf die Auslegung der Lager aus, die in ungeteilter Ausführung eingesetzt werden können.

Die standardisierten und für den Schiffbau zertifizierten Flanschkupplungen in hydraulisch oder mechanisch spannbarer Ausführung sind für Wellendurchmesser von 70 mm bis 440 mm und übertragbare Drehmomente von 6 kN bis 2300 kN m ausgelegt. Für besondere Einsatzbedingungen steht die Flanschverbindung in einem erweiterten Leistungsspektrum zur Verfügung.

Einfach und zerstörungsfrei montieren und demontieren

Die spielfreien Reibschlussverbindungen sollen sich – anders als thermisch oder anderweitig gefügte reibschlüssige Verbindungen – einfach und zerstörungsfrei montieren und demontieren lassen. Das axiale Verschieben des Außenrings gegen den Innenring der Scheibe führt zur Pressung zwischen Welle und Nabe, so dass Drehmomente und Axialkräfte sicher und ohne Schwächung der Welle übertragen werden können. Durch das große zulässige Passungsspiel zwischen Welle und Nabe vor dem Verspannen und nach dem Lösen der Schrumpfscheibe soll die Montage und Demontage der Bauteile sehr einfach sein.

Bildergalerie

Die Weiterentwicklung von Welle-Nabe-Verbindungen konzentriert sich auf die Kostenreduzierung beispielsweise durch den Einsatz von hydraulisch spannbaren Schrumpfscheiben. Besonders in Windenergieanlagen sind, durch die eingeschränkte Zugänglichkeit, die Arbeiten am Antriebstrang laut Unternehmen teuer und zeitaufwändig.

Die Stüwe-Ingenieure verfügen über detaillierte Kenntnisse und Erfahrungen bei der Beurteilung der Betriebslasten. Dipl.-Ing. Jan Stüwe: „Die individuelle Auslegung der Welle-Nabe-Verbindungen für unterschiedliche Einsatzfelder gehört zu unseren Stärken. Unser Know-how und auch der von uns entwickelte Prüfstand, der einmalig ist in Europa, erweisen sich dabei als Optimierungsfaktoren bei der Konstruktion der Antriebsstränge für Drehmomente von wenigen Newtonmetern bis zu 11.000 000 kN m.“

(ID:45228866)