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WIG-Schweißen Mit Machbarkeitsuntersuchungen optimale Schweißdaten ermitteln

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

In-Focus-Schweißen ist eine etablierte, hochleistungsfähige Alternative zum herkömmlichen WIG-Schweißen. Kjellberg Finsterwalde bietet in seinem Schweißtechnik-Anwendungszentrum Machbarkeitsuntersuchungen, um die optimale Lösung für das In-Focus-Schweißen von spezifischen Bauteilen zu ermitteln.

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In-Focus-Schweißen auf einer Längsnahtschweißmaschine im Schweißtechnik-Anwendungszentrum bei Kjellberg Finsterwalde.
In-Focus-Schweißen auf einer Längsnahtschweißmaschine im Schweißtechnik-Anwendungszentrum bei Kjellberg Finsterwalde.
(Bild: Kjellberg)

Mit In-Focus können Materialien geschweißt werden, wie Baustahl, Edelstahl, zum Beispiel 1.4301 oder 1.4471, Standard-Aluminium und Aluminium-Sonderlegierungen, aber auch Kupfer, Titanzink und verzinkte Bleche oder Profile. Dabei legen Branchen, wie Automobilzulieferer, Lebensmittelindustrie oder Stahlbau, ihr Augenmerk auf verschiedenste, der jeweiligen Norm entsprechende Parameter der Schweißnaht.

Optimale Schweißdaten ermitteln

Der Kunde wird mit der hocheffizienten In-Focus-Technik jedoch nicht allein gelassen. Im Kundenauftrag ermitteln erfahrene Anwendungstechniker von Kjellberg Finsterwalde die optimale Lösung für das In-Focus-Schweißen ihrer spezifischen Bauteile. Das Schweißtechnik-Anwendungszentrum in Finsterwalde ist für Machbarkeitsuntersuchungen vielfältig ausgerüstet. Es stehen Roboter, eine Längsnahtschweißmaschine und eine Linearachse für die Ermittlung der optimalen Schweißdaten zur Verfügung. Schweißparameter für verschiedenste Bauteilgeometrien können damit ermittelt werden. Selbst Schweißnähte in Zwangslagen bei Blechen zwischen 1 und 6 mm Dicke wurden hier mit In-Focus realisiert.

Durch die gute Reproduzierbarkeit des Verfahrens können diese Parameter in der Regel einfach im Produktionsbetrieb umgesetzt werden. Und nicht nur das: Auch bestehende Systeme werden optimiert. Der Ersatz des herkömmlichen WIG-Schweißens durch das In-Focus-Verfahren führt zu maßgeblichen Steigerungen der Produktivität des gesamten Systems. Die hohe Qualität der Schweißnähte und die hohe Prozessstabilität werden durch einen hochfokussierten Lichtbogen und eine exzellente Kühlung bis an die Brennerspitze erreicht. Brenner mit kleinen Störgeometrien und kleiner Bauform ermöglichen den Einsatz auch an schwer zugänglichen Bauteilen. (jup)

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