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Firmenjubiläum Mit innovativer Antriebstechnik seit 50 Jahren in Europa

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Sandra Häuslein

Im Jahr 1965 hat die us-amerikanische Moog Inc in Böblingen einen ersten europäischen Standort erschlossen. Heute ist die Moog GmbH mit rund 700 Mitarbeitern an drei deutschen Standorten auf die Entwicklung hochleistungsfähiger elektrischer, hydraulischer und hybrider Antriebslösungen für industrielle Anwendungen spezialisiert.

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Die Moog GmbH feiert Jubiläum: Vor 50 Jahren wurde die Niederlassung in Böblingen als erster außeramerikanischer Standort gegründet um den europäischen Markt zu erschließen.
Die Moog GmbH feiert Jubiläum: Vor 50 Jahren wurde die Niederlassung in Böblingen als erster außeramerikanischer Standort gegründet um den europäischen Markt zu erschließen.
(Bild: Moog)

„Es gibt wohl kaum Produkte, die nicht mit Moog in Verbindung stehen; von der elektrischen Zahnbürste bis hin zum Tankbehälter am Auto“, sagt Harald Seiffer, Geschäftsführer der Moog GmbH anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der deutschen Niederlassung. Ursprünglich als Servicestandort geplant, entwickelt die Moog GmbH heute elektrische, hydraulische und hybride Antriebslösungen von einzelnen Komponenten bis hin zu komplexen Subsystemen. Die Anwendungsgebiete reichen von Windenergieanlagen, Gas- und Dampfturbinen bis hin zu Industrieanlagen in der Kunststoff- und Umformtechnik sowie Test- und Simulationsanlagen in der Automobilindustrie.

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Um auch künftig alle Branchen individuell bedienen zu können, baut Moog auf kundenspezifische Lösungen. Dabei behalten die Antriebsspezialisten auch sogenannte Megatrends im Auge. Frank Loos, Leiter Produktentwicklung bei Moog, zählt einige auf:

  • Energieeffizienz
  • Produktivitätssteigerung, Maschinenvernetzung/Industrie 4.0
  • Maschinensicherheit
  • einfache Nutzung/Software zur Auslegung, Auswahl und Inbetriebnahme
  • Kostenreduktion/Lebensdauerkosten-Betrachtung

In der Entwicklungsabteilung der Moog GmbH sorgen Ingenieure dafür, dass ihre Lösungen diesen Trends entsprechen und die jeweiligen Kundenwünsche erfüllen. Um noch energieeffizientere Lösungen bieten zu können, optimieren sie beispielsweise die Komponenten selbst, entwickeln Systeme, die Energie nur bei Bedarf schöpfen (power on demand), denken über Energierückgewinnung und -speicherung nach und verbessern Systemdesigns. Ein Beispiel für ein optimiertes Zusammenspiel des Gesamtsystems ist der elektro-hydrostatische Aktuator. Die Lösung vereint Vorteile der Hydraulik und der Elektromechanik. So können Energiekosten bis zu 50% gesenkt werden. „Für uns ist das die Zukunft der Antriebstechnik“, sagt Dr. Christoph Boes, der mit Loos zusammen die Entwicklungsabteilung leitet.

John Scannell, CEO der Moog Inc., bringt schließlich das hochgesteckte Ziel der Antriebsspezialisten auf den Punkt: best engineering company on the planet. Für die nächsten 50 Jahre gibt es also einiges zu tun. (sh)

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