Hydraulikbremse Mit Gezeitenströmung und Wichita-Hydraulikbremsen zu erneuerbarer Energie
Kompakte Hydraulikbremsen von Wichita, die im Ölbad laufen, werden in Turbinen zur Gewinnung erneuerbarer Energie aus der Gezeitenströmung unter der Meeresoberfläche eingesetzt.
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Bei der Rotech Tidal Turbine (RTT) handelt es sich um eine einzigartige Lösung zum wirtschaftlichen Erzeugen erneuerbarer Energie in vorhersagbarer Quantität, ohne nennenswert in das natürliche Erscheinungsbild einzugreifen.
Die RTT wird auf dem Meeresboden installiert. Die Einheit ist über ein Unterwasserkabel an ein Umspannwerk auf dem Land angeschlossen. Ein Prototyp mit einer Leistung von 1 MW befindet sich derzeit in der letzten Konstruktionsphase. Er soll Elektrizität für ungefähr 800 Haushalte erzeugen. Wichita verhandelt gegenwärtig mit mehreren großen Energieerzeugern über größere Projekte. Diese Diskussionen verlaufen ausgesprochen positiv, abhängig von der Freigabe des im Einsatz befindlichen Prototypen durch die Umweltschutzbehörden.
Für die kommerzielle Nutzung der Technologie wurde an das Unternehmen Lunar Energy eine exklusive weltweite Lizenz für Vertrieb und Marketing der Rotech Tidal Turbine vergeben. Lunar Energy setzt den Schwerpunkt seiner Aktivitäten auf die Identifikation potenziell geeigneter Standort für Gezeitenkraftwerksanlagen, sowohl in Großbritannien als auch andernorts. Gegenwärtig laufen Verhandlungen mit EON und KOMIPO, einem der größten Stromerzeugungsunternehmen in Korea.
Prinzip des Venturi-Rohrs
Die RTT arbeitet unter Nutzung der Schwerkraft nach dem Prinzip des Venturi-Rohrs. Sie besitzt ein Zentralmodul, das den Stromerzeuger, die Hydraulikpumpe, Bremse und Motoren aufnimmt. Das Zentralmodul kann für betriebliche und Wartungszwecke ausgebaut werden.
Beim Einsatz auf dem Meeresboden erweist sich das Design als robust und mit dem Auge nicht wahrnehmbar; das Venturi-Rohr kanalisiert die Gezeitenströmung auf sehr effektive Art und Weise und kann leistungsmäßig mit Windkraft verglichen werden, vermeidet allerdings deren kontrovers diskutierte Beeinflussung des Landschaftsbildes.
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