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Werkstoffdatenbank Mit den richtigen Werkstoffinformationen zum Digitalen Zwilling

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

Die Granta MI Version 12 von Granta Design verfügt über neue Eigenschaften, um wichtige Werkstoffdaten zu verwalten, deren Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten und diese in Konstruktion und Simulation anzuwenden. Damit rückt der Digitale Zwilling mit präzisen Materialeigenschaften in greifbare Nähe.

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Granta MI Version 12 enthält neue Diagramm-Darstellungsoptionen in der MI:Mat Analyzer Anwendung, sowie Trendermittlung und einfachen Export in Text- und CSV-Dateien.
Granta MI Version 12 enthält neue Diagramm-Darstellungsoptionen in der MI:Mat Analyzer Anwendung, sowie Trendermittlung und einfachen Export in Text- und CSV-Dateien.
(Bild: Granta Design)

Granta MI Version 12 hilft Anwendern auch bei der Beurteilung und Einhaltung von gesetzlichen Bestimmungen im Rahmen von Stoffverboten. Die erweiterte Integration mit PLM und CAD Anwendungen ermöglicht die Bereitstellung genauer Werkstoffdefinitionen über den gesamten Produktlebenszyklus. Werkstoffexperten können Prozesse mit der neuen Version einfacher modellieren und ihr Wissen in digitaler Form präzise abbilden. „Die Integration unternehmensweit geregelter Materialinformation ermöglicht es, Entscheidungen zu treffen und ist ein Schlüsselfaktor, um sicherzustellen, dass Digitale Zwillinge genaue und nützliche virtuelle Abbildungen von physikalischen Sachanlagen sind“, sagt Rob Davis, Leiter Produktmanagement bei Granta Design. „Mit der Granta MI Version 12 stehen uns neue Funktionen zur Verfügung, von Arbeitsabläufen über Compliance bis zur Analyse, mit denen wir dem Digitalen Zwilling, durch Einsatz der richtigen Werkstoffinformation, näher als je zuvor kommen.”

Granta MI erfasst die in Tests und Entwicklungsprojekten erzeugten Daten, wobei das neue Release über verbesserte Möglichkeiten zur Verknüpfung von großen Datensätzen, wie die in AM Projekten verwendeten CT Scans, verfügt. Die Möglichkeit, Wechselwirkungen zwischen Prozess- und Materialparametern zu visualisieren, hilft dabei, ein Verständnis der Performance zu entwickeln und diese zu optimieren. Version 12 umfasst neue Diagramm-Darstellungsoptionen in der MI:Mat Analyzer Anwendung sowie eine Trendermittlung und einfache Exportmöglichkeiten in Text- und CSV-Daten.

Produktrisiken erkennen und zurückverfolgen

Berichte zur Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen für verbotene Substanzen von Produkten und Komponenten, die durch Fertigungsstücklisten oder bestehende Materialstücklisten (BoMs – Bills of Materials) definiert werden, können schnell erstellt werden. Der MI:BoM Analyzer 3.0 und der neue MI:BoM Store ermöglichen eine erweiterte und dynamische Analyse, einschließlich Szenario-Analysen. Anwender erfassen und verknüpfen wichtige Materialdaten, Spezifikationen und Substanzen und verbinden diese mit BoM Daten, um Produktrisiken zu erkennen und bei veränderter Gesetzeslage zurückzuverfolgen.

Die Technologien zur Integration in bestehende PLM, CAD und CAE Umgebungen macht Granta MI zur zentralen Quelle für die richtigen Werkstoffinformationen, insbesondere auch für Digitale Zwillinge. Der Anwendungsbereich wurde neben Teamcenter und Windchill PLM auf die 3D-Experience Plattform erweitert. Die Synchronisation zwischen den verschiedenen Systemen wurde verbessert, wie zum Beispiel durch die neue Creo-WindchillI Interoperabilität für Materialien.

Bibliothek an Material-Referenzinformationen erweitert

Granta MI Version 12 unterstützt zudem bei der Entwicklung von robusten Prozessen mit erweiterten Optionen zur Gestaltung von Arbeitsabläufen sowie mit Werkzeugen, welche die Datenintegrität und -qualität auf Unternehmensebene sicherstellen. So ermöglichen beispielsweise neue Suchfunktionen einen schnellen Zugriff auf die benötigen Daten, wobei große Datenbanken unterstützt werden, die Millionen von Materialeinträgen enthalten können.

Die in Granta MI verfügbare Bibliothek an Material-Referenzinformationen wurde ebenfalls mit den jeweils neuesten Versionen zuverlässiger Quellangaben wie Campus Plastics, MMPDS und ASM Medical Materials aktualisiert. Die aktuellen Datenmodule können den Granta MI Installationen hinzugefügt werden und bieten unter anderem Zugang zur Senvol Database für Systeme und Materialien der additiven Fertigung; Jahm Curve Data für die Unterstützung von Simulation sowie zum weltweit anerkannten Qualitätsgarant für Kunststoffe, UL Yellow Cards. (jup)

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