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Entwicklung

Mehrwert durch Virtuelle Realität

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Interdisziplinäres Arbeiten und Ergonomie

Virtual Reality ermöglicht dabei, auf Basis der Konstruktionsdateien die Problemstellungen für alle Beteiligten sichtbar und erfahrbar zu machen. Interdisziplinär erarbeiten die Ingenieure und Kundendienstbeauftragte gemeinsame Lösungen. Interessant dabei ist die Möglichkeit, physikalische Simulationen oder auch reale Objekte wie Bauteile oder Werkzeuge in die Visualisierung zu integrieren. So können beispielsweise Kollisionsuntersuchungen oder Aus- und Einbauuntersuchungen äußerst realistisch abgeprüft werden. Ebenfalls immer wichtiger wird das Thema Ergonomie. Durch den Einsatz von interaktiven Menschmodellen können so die für den Fahrer oder Monteur optimalen Arbeitspositionen ermittelt werden.

Durch den demografischen Wandel unserer Gesellschaft werden diese Themen speziell für ältere Arbeitnehmer immer wichtiger. Doch profitieren alle Service-Mitarbeiter und nicht zuletzt der Kunde von einer Optimierung der Servicefähigkeit. Durch die bessere Zugänglichkeit und Montierbarkeit von Bauteilen wird nicht nur die Arbeit am Fahrzeug erleichtert. Aufgrund der kürzeren Dauer und damit geringeren Kosten für Wartung und Reparatur senkt ein Hersteller die bereits angesprochene Total Cost of Ownership und erhöht somit seine Wettbewerbsfähigkeit. Der positive Einfluss auf die Gesamtkosten eines Fahrzeugs stärkt damit die Stellung der eigenen Produkte im Wettbewerbsvergleich.

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Dienstleistungskonzepte ermöglichen den Einstieg in VR

Durch die zunehmende Digitalisierung unserer Industrie und die Verfügbarkeit nahezu aller Produkte in Form von CAD-Daten, ist der Weg in die virtuellen Arbeitswelten bereitet. Dennoch wird das Thema Virtual Reality oftmals immer noch stiefmütterlich behandelt und vorsichtig betrachtet. Das liegt unter anderem an dem hohen Aufwand, in diese Form des Engineering einzusteigen. So gibt es für die Unternehmen bisher nur die Möglichkeit in eigene VR-Tools zu investieren. Selbst einfach gehaltene Systeme bewegen sich schnell in Bereichen jenseits der 100.000 Euro Marke.

Berücksichtigt man, dass sich der Einsatz von VR innerhalb bestehender Prozesse erst entwickeln muss, und der Bedarf an solchen Untersuchungen anfangs noch eher gering ist, so sind die Investitionskosten unverhältnismäßig gegenüber dem Nutzen. Genau hier betreten Serviceanbieter den Markt, welche eine umfangreiche, unabhängige Beratung gekoppelt mit einem kompletten Service-Paket im Bereich des VR Engineerings anbieten. Durch bedarfsgerechten Einsatz und optimale Begleitung wird somit der Nutzen der VR Technologie optimiert und beispielsweise kleineren und mittleren Unternehmen aus dem Mittelstand zugänglich gemacht.

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