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Mann + Hummel: CEO Werner Lieberherr muss gehen

| Autor: Svenja Gelowicz

Der Schweizer Manager Werner Lieberherr und der Filtrationsspezialist Mann + Hummel trennen sich – das Intermezzo dauerte nur knapp ein Jahr. Der Interimsgeschäftsführer steht bereits fest.

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Werner Lieberherr und Mann + Hummel trennen sich – wegen unterschiedlicher Meinungen über die künftige Strategie – bereits nach einem Jahr.
Werner Lieberherr und Mann + Hummel trennen sich – wegen unterschiedlicher Meinungen über die künftige Strategie – bereits nach einem Jahr.
(Bild: Mann + Hummel)

Der 59 Jahre alte Vorsitzender der Geschäftsführung, Werner Lieberherr, verlässt den Ludwigsburger Automobilzulieferer Mann + Hummel. Der Grund: Die Parteien sind sich nicht einig, mit welcher Strategie das Unternehmen in die Zukunft geführt werden soll. Als Interimsgeschäftsführer wurde COO Nicolaas Zerbst ernannt, gemeinsam mit Geschäftsführerin Emese Weissenbacher lenkt er vorerst die Unternehmensgruppe.

Nun wolle man sich „ausreichend Zeit nehmen“, um einen Nachfolger zu finden. Mann + Hummel kämpft wie viele andere Zulieferer mit der schwachen Konjunktur in der Autobranche. Das Ergebnis (Ebit) sank im Jahr 2018 um etwa die Hälfte auf knapp 93,6 Millionen Euro. Mit einem Sparprogramm will das Unternehmen im laufenden sowie im kommenden Jahr weltweit 100 Millionen Euro auf die hohe Kante legen.

Lieberherr im Oktober 2018 zu Mann + Hummel

Lieberherr war nur ein Jahr bei dem Filtrationsspezialisten: Der Schweizer hatte die Position im Oktober 2018 übernommen, zuvor hatten die Schwaben länger nach einem Vorstandsvorsitzenden gesucht. Der Vorgänger von Lieberherr, Alfred Weber, hatte den Chefposten Anfang März 2018 geräumt. Liebermann leitete zuvor den Luftfahrkonzern BE Aerospace.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf unserem Partnerportal Automobilindustrie.de.

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