Lineartechnik Lineareinheit doppelt verriegelt

Müssen beide Endlagen einer Lineareinheit verriegelt ausgeführt werden, sind neben Antriebszylinder und Lineareinheit weitere Bauelemente (Bremse,Spanner, Abstecker, Zylinder) notwendig, die auch separat angesteuert werden müssen. Tünkers bietet jetzt eine neue Lineareiheit, die aufgrund der patentierten Dualkniehebelmechanik speilfrei in beiden Stellungen verriegelt.

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Ähnlich wie beim Kniehebelspanner wirkt die Kolbenstange des Zylinders nicht direkt sondern über ein Kniehebelgelenk auf den Schlitten.
Ähnlich wie beim Kniehebelspanner wirkt die Kolbenstange des Zylinders nicht direkt sondern über ein Kniehebelgelenk auf den Schlitten.
(Bild: Tünkers)

Bei vielen Lineareinheiten müssen beide Endlagen mechanisch verriegelt sein, weil z.B. typenbedingt zwei Arbeitsstellungen angefahren werden. Was auf dem ersten Blick wenig anspruchsvoll erscheint, ist in der technischen Ausführung mit relativ großem Aufwand mit zusätzlichen Absteckern oder Verriegelungselementen verbunden.

Viel einfacher soll dies mit der patentierten Tünkers Lineareinheit LEV 100 gehen. Der Antriebszylinder wird hier nicht direkt auf den Schlitten, sondern über einen dual ausgeführten Kniehebel angesteuert – spielfrei verriegelt in beiden Stellungen.

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Das Funktionsprinzip:

  • Ähnlich wie beim Kniehebelspanner wirkt die Kolbenstange des Zylinders nicht direkt sondern über ein Kniehebelgelenk auf den Schlitten.
  • In der Endlage verfährt das Gelenk „über Totpunkt“ – die Position ist mechanisch verriegelt, spielfrei und damit auch gesichert bei einem eventuellen Druckabfall.
  • Das Gelenk ist als Doppelwinkel gestaltet und verriegelt deshalb in beiden Stellungen.

Für die Fälle, in denen der Gesamthub anlagenseitig vor Ort eingestellt bzw. korrigiert werden muss, bietet die Tünkers Maschinenbau GmbH die LEV-Einheit auch mit Vario-Hub an.

Das Video zeigt die genaue Funktionsweise und Vorteile der LEV-Einheit.

(sh)

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