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Einfachere Ansteuerung von elektrischen Lösungen
Weitere Vorteile, die für den Umstieg von der Hydraulik und Pneumatik auf Elektrohubzylinder sprechen, beziehen sich auf den Bereich Ergonomie, Sicherheit und Umweltschutz. Beispielsweise lassen sich die elektrischen Lösungen deutlich einfacher ansteuern: ein Kabel und ein beliebig gestaltbares Bedienelement genügen. Ebenso kann das Bedienelement an jede beliebige Stelle positioniert oder als Funkfernsteuerung ausgeführt werden. Genauso lassen sich die Systeme über Standardprotokolle ohne zusätzlichen Programmieraufwand in automatische Steuerungen oder übergeordnete Leitsysteme einbinden.
Darüber hinaus kann die Verstellbewegung stufenlos eingestellt werden, sodass innerhalb der Hublänge jede Position angefahren werden kann. Die Signale der integrierten Endschalter können nach außen geführt und in den Regelkreis einer übergeordneten Steuerung integriert werden. Im Unterschied dazu müssen bei hydraulischen genauso wie bei pneumatischen Systemen solche Lagerückmeldungen extern realisiert werden, d.h. die Elektronik ist oft ungeschützt den Umgebungsbedingungen ausgesetzt. Damit steigen sowohl der Wartungsaufwand als auch die Störanfälligkeit dieser Systeme.
Nachrüsten elektrischer Linearaktuatoren kann sich schnell amortisieren
Auch die deutlich geringere Geräuschentwicklung einer solchen Lösung wirkt sich positiv auf die Ergonomie der gesamten Maschine oder Anlage aus. Die hohe Geräuschentwicklung, die von den Kompressoren ausgeht, aber auch vom Puffermedium (besonders vom Druckluftsystemen) ist an modernen Arbeitsplätzen nicht mehr tolerabel und muss daher aufwändig mithilfe von schalldämmenden Vorrichtungen minimiert werden. Hinzu kommt das vergleichsweise hohe Risiko, dass durch Auslaufen der Hydraulikflüssigkeit oder durch austretende Druckluft die Umgebung kontaminiert wird. Hier müssen entsprechende Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Bei elektrischen Linearaktuatoren können diese Maßnahmen entfallen, was sich sowohl kosten- als auch platzsparend für die Hersteller sowie Anwender der Maschinen auswirkt.
Nimmt man sämtliche dieser Vorteile zusammen, kann sich demzufolge auch ein nachträglicher Austausch eines hydraulisch oder pneumatisch betriebenen Systems gegen ein elektrisch betriebenes Pendant rechnen. Je nach Anwendungsszenario amortisiert sich eine solche Umrüstung bereits nach weniger als einem Jahr – insbesondere, wenn man die steigenden Energiekosten berücksichtigt und den zusätzlich Aufwand betrachtet, der notwendig ist, um die immer strengeren Gesundheits-, Arbeitsschutz- und Umweltschutzrichtlinien einzuhalten.
Linearaktuatoren in robusten und präzisen Ausführungen erhältlich
Thomson bietet mit seiner Electrak-Baureihe eine umfangreiche Produktpalette in diesem Segment. Vom kompakten Electrak 1, der sich als Ersatz ähnlich dimensionierter Hydraulikzylinder eignet, bis zum widerstandsfähigen Elektrak LA14 in Schutzklasse IP 65, einem Modell für härteste Einsatzbedingungen mit Ausstattungsoptionen wie Potentiometer-Rückführung und extern einstellbaren Magnetsensoren.
Es gibt heute keine Branche, in der elektrische Linearaktuatoren nicht Einzug gehalten haben. Die Ausführungen dieser Technologie sind ausgereift, robust, leistungsfähig, effizient und präzise, so dass sie sich selbst in den vermeintlichen "Paradedisziplinen" von Hydraulik und Pneumatik im hohen Tempo verbreiten. (mi)
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