Additive Fertigung
Leistungsstärkere Elektromaschinen durch Additive Fertigung

Von Nick Simpson, Professor für Elektromaschinen an der Universität Bristol 5 min Lesedauer

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Ob Elektroflugzeuge, Hochleistungsfahrzeuge oder maritime Anwendungen, stehen Ingenieure branchenübergreifend vor derselben Herausforderung: Elektrische Maschinen sollen effizienter, zugleich deutlich leichter und leistungsfähiger werden. Wie additive Fertigung die Leistungsdichte steigern kann, erklärt Nick Simpson, Professor für Elektromaschinen an der Universität Bristol.

Gedruckte Wicklungen können nahezu beliebige Geometrien annehmen. Leiter lassen sich so formen und positionieren, dass elektromagnetische Eigenschaften, thermisches Verhalten und mechanische Stabilität gleichzeitig optimiert werden.(Bild:  Cwieme)
Gedruckte Wicklungen können nahezu beliebige Geometrien annehmen. Leiter lassen sich so formen und positionieren, dass elektromagnetische Eigenschaften, thermisches Verhalten und mechanische Stabilität gleichzeitig optimiert werden.
(Bild: Cwieme)

Elektromaschinen müssen laut den britischen Technologie-Roadmaps des Advanced Propulsion Centre und des Aerospace Technology Institute bis 2035 Leistungsdichten zwischen 9 und 25 kW/kg erreichen. Das entspricht einer bis zu fünffachen Steigerung gegenüber dem derzeit verfügbaren Niveau. Mit schrittweisen Optimierungen allein wird die Branche dieses Ziel nicht erreichen. Gefragt sind grundlegend neue Ansätze.