Simulation Leichtbau mit 3D-Druck auf die Spitze treiben

| Aktualisiert am 16.09.2021Autor / Redakteur: Ralf Steck / Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Drahtwälzlager sind eine leichtere Alternative zu „Vollmateriallagern“. Wie es gelungen ist, diese Lager dank Metall-3D-Druck und Simulation nochmals zu optimieren.

Drahtwälzlager kommen beispielsweise bei der Lagerung von Satellitenantennen für Telefon und Internet in Flugzeugen zum Einsatz.
Drahtwälzlager kommen beispielsweise bei der Lagerung von Satellitenantennen für Telefon und Internet in Flugzeugen zum Einsatz.
(Bild: Franke/Cadfem)

Wer Leichtbau konsequent betreiben will, wird bei der Analyse des Produktgewichts in vielen Fällen feststellen, dass Wälzlager einen nicht zu vernachlässigenden Anteil am Gesamtgewicht haben. Die Franke GmbH aus Aalen entwickelt und fertigt Drahtwälzlager, eine leichtere Alternative zu den üblichen „Vollmateriallagern“.

Einer der Treiber der Weiterentwicklung der Drahtwälzlager ist schon seit den Sechzigerjahren der Leichtbau. Franke setzt dabei auch auf 3D-gedruckte Aluminiumkörper, da es die additive Fertigung ermöglicht, ohne Festigkeitsverlust Material einzusparen. Solche Lager kommen beispielsweise bei der Lagerung von Satellitenantennen für Telefon und Internet in Flugzeugen zum Einsatz. Diese Antennenschüsseln sind oft im Leitwerk untergebracht und müssen während des Flugs ständig auf den Satelliten ausgerichtet bleiben, um die Datenübertragung zu ermöglichen. Gleichzeitig sollen die Lager natürlich möglichst leicht sein.

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 Ralf Steck

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Freier Fachjournalist