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Additive Fertigung

Kupfer und Gold im 3D-Druck verarbeiten

| Redakteur: Dorothee Quitter

Trumpf zeigte erstmals auf der Formnext 2018, wie sich Bauteile aus Kupfer und Edelmetallen mit Hilfe eines grünen Lasers mit Pulsfunktion additiv fertigen lassen.

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Der Druck von Reinkupfer ist zum Beispiel für den Maschinen- und Anlagenbau interessant.
Der Druck von Reinkupfer ist zum Beispiel für den Maschinen- und Anlagenbau interessant.
(Bild: D.Quitter/konstruktionspraxis)

Dafür haben die Entwickler den den neuen Scheibenlaser Tru Disk 1020 an den 3D-Drucker Tru Print 1000 angebunden. Diese Laser Metal Fusion-Anlage arbeitet ursprünglich mit einem Infrarotlaser als Strahlquelle. Dessen Wellenlänge ist aber zu groß und kann stark reflektierende Werkstoffe wie Kupfer oder Gold nicht schweißen. Laut Trumpf ist das nun mit dem Laserlicht im grünen Wellenlängenbereich möglich. Dies eröffne neue Möglichkeiten für den 3D-Druck, zum Beispiel in der Elektronikbranche oder der Automobilindustrie. Auch für die Schmuckindustrie soll sich der Einsatz des grünen Lasers lohnen. So soll individueller Schmuck mit wenig Materialverlust gefertigt werden können. (qui)

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