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Kugelgewindetrieb Kugelgetriebe im Einsatz beim Werkzeugmaschinehersteller Hermle

| Redakteur: Karl-Ullrich Höltkemeier

Nachgefragt bei Tobias Schwörer, Bereichsleiter Konstruktion und Entwicklung bei Hermle zum Einsatz von ETA+-Kugelgewindetriebe von Steinmeyer

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Tobias Schwörer, ... Bereichsleiter Konstruktion und Entwicklung bei Hermle.
Tobias Schwörer, ... Bereichsleiter Konstruktion und Entwicklung bei Hermle.
( Archiv: Vogel Business Media )

Herr Schwörer, was hat Hermle bewogen ETA+-Kugelgewindetriebe von Steinmeyer einzusetzen?

Tobias Schwörer: Hermle strebt schon immer nach höchster Zuverlässigkeit. Unsere Kunden schätzen die hohe Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit unserer Maschinen, weil sie ihnen eine vernünftige Grundlage für Kalkulation und Kapazitätsplanung bietet, und weil sie damit ihre Liefertermine sicher einhalten können. So sind bei Hermle alle Maschinenkomponenten gefragt, die zum Thema Zuverlässigkeit beitragen, z. B. eben auch Kugelgewindetriebe.

Steinmeyer hat uns die neue Technik angeboten, und obwohl man uns nicht viel darüber erzählte, wollten wir es einfach einmal ausprobieren.

Was geschah dann?

Tobias Schwörer: Wir bestellten einen Satz dieser Spindeln und bauten sie in eine Maschine ein. Die Testergebnisse waren durchaus beachtlich. ETA+-Kugelgewindetriebe sind in jeder Beziehung besser.

Können Sie das etwas genauer erläutern?

Tobias Schwörer: Zum Beispiel der Wirkungsgrad: ETA+-Spindeln scheinen eine sehr geringe Vorspannung zu haben. Die Mutter läuft ganz leicht. Steinmeyer sagt aber, daß die Vorspannung die gleiche ist wie bisher. Nur wurde anscheinend ein erheblicher Teil der Reibung beseitigt. Die geringe Erwärmung bestätigt das auch. Und wenn man einen ordentlichen Teil der Reibung vermeidet, dann reduziert man auch den Verschleiß und damit den maßgeblichen Grund für Ausfälle.

Gibt es sonst noch Unterschiede?

Tobias Schwörer: Ja, unsere Steuerungsspezialisten bemerkten, daß der Gewindetrieb praktisch keinen Umkehrfehler mehr hat; ein sehr positiver Aspekt. Man konnte die Umkehrfehlerkompensation deutlich entschärfen. Den Unterschied sieht man im Kreisformtest. (Welche Vorteile die Hermle-Kunden davon haben lesen Sie auf der nächsten Seite)

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