Konstruktions-Dienstleister

Konstruktionsdienstleister Weber – von der Produktentwicklung bis zur Industrialisierung

Der Konstruktionsdienstleister Weber bietet dem Markt ein umfassendes technolo- gisches Programm – von der Produktentwicklung bis hin zur Produktion.

| Redakteur: Karl-Ullrich Höltkemeier

Kombiinstrumente bei Validierung im Klimaschrank.
Kombiinstrumente bei Validierung im Klimaschrank. (Bilder: Weber)

Entwicklung und Konstruktion im Kundenauftrag: Dies sind die Schwerpunkte des Entwicklungsdienstleisters Weber aus Aschaffenburg. Gegründet 1979, ist das Unternehmen vor allem im Bereich der Entwicklung von Systemanlagen inklusive Prüftechnik, wie Montagelinien und Prüfstände, aber auch in der Produktentwicklung von mechatronischen Baugruppen z.B. für Fahrerinformationssysteme tätig. konstruktionspraxis hat vor Ort nachgefragt bei Irene Schlüter Abteilungsleiterin Entwicklung/Konstruktion und Harry Gößler, Teamleiter Entwicklung/Konstruktion

War es zunächst nur der Geschäftsbereich Entwicklung und Konstruktion, den man erfolgreich aufbaute, so wurden schnell neue Gebiete integriert: Sondermaschinen und Anlagenbau kamen hinzu, der Bereich Elektronik | Software (zur Entwicklung der notwendigen Elektrotechnik für die Anlagen und Produkte) und ein hausinternes (nach DIN EN ISO 17025 akkreditiertes) Testlabor für Umweltsimulationen, um die Qualität der Produkte durch geprüfte Sicherheit zu gewährleisten.

Irene Schlüter: „Nicht zuletzt wurde auch der Service-Bereich zunehmend erweitert, so dass neben der Fertigung, dem Aufbau vor Ort und der Schulung der Mitarbeiter auch ein 24-Stunden Direktservice per Fernwartung angeboten wird.“

Wofür steht der Name Weber?

Irene Schlüter: Für Entwicklung und Konstruktion im Kundenauftrag und zwar im hochtechnologischen Bereich von der Produktebene bis zur Automatisierungslösung. Unsere Philosophie ist, dass der Kunde naturgemäß über eine enorme Wissenstiefe in seinem Fachbereich verfügt. Wir hingegen bringen aufgrund unserer breiten Erfahrungen aus sehr verschiedenen Bereichen eine enorme Wissensbreite mit. Durch die Zusammenarbeit entstehen innovative und oft auch patentfähige oder kostenoptimale Lösungen.

Wie sieht Ihre konkrete Hilfe für den Konstrukteur des Kunden aus?

Irene Schlüter: Für Kunden-Projekte bieten wir Unterstützung bzw. die komplette Ausführung und Abwicklung bei Entwicklungen mit allen am Markt gängigen CAD-Systemen vom Entwurf über Prototypen bis hin zur Serienreife. Wir betreuen unsere Kunden von der Planung und Konstruktion von Produkten, Sondermaschinen, der Elektronik-Entwicklung und -Prüfung bis hin zur Produktion und Montage der Systemanlagen.

Was verkaufen, bzw liefern Sie ihren Auftraggebern?

Harry Gößler: Wir bieten unseren Kunden den kompletten Entwicklungsprozess an: Von ersten Ideen, Konzepten und innovativen Entwicklungslösungen, über die fertigungs- und montagegerechte Erstellung sämtlicher Fertigungsunterlagen sowie konstruktionsbegleitende Berechnungen und der Qualitätsabsicherung mittels Analysen (FMEA) bis hin zur Lieferung von Prototypen, und das in der Regel zum Festpreis.

Ohne Software kein Auftrag und dann muss es noch die Richtige sein. Wo sehen sie die Vorteile von Pro/ENGINEER (heute lieferbar unter neuem Namen: Creo)?

Irene Schlüter: Wir sind der Meinung, dass mittlerweile fast alle Programme einen ähnlichen Umfang an Modulen und Funktionen haben. Aber es gibt in Pro/E einige Funktionen, die einen sehr guten „Komfort“ bieten, z.B. ist der Skizzenmodus sehr komfortabel und effizient. Beim Erstellen und Verwalten von Baugruppen wird man vom System gut unterstützt. Parameter werden durch die Verwendung von Datenbanken im Hintergrund immer umfangreicher und wichtiger. Hier kann man einfach im Baugruppen-Teilebaum ändern bzw. kontrollieren, ohne jedes Teil einzeln aufrufen zu müssen

Und nicht zu vergessen die vollparametrische Zeichnungsableitung. Bei geschickter Modellierung kann man sich die Maße automatisch in die Zeichnung einblenden lassen und im Zeichnungsmodus ändern. Damit kann man auch kein Maß in der Zeichnung vergessen.

Warum findet sich Pro/E (neu Creo) in ihrem Angebot und wie sind Sie zu diesem Tool gekommen?

Irene Schlüter: Viele unserer Kunden aus dem Maschinenbau und der Produktentwicklung setzen dieses vielseitige Tool ein, so dass uns die Entscheidung für Pro/E leicht gefallen ist. Creo 2.0 bzw. Creo 1.0 steht noch nicht in unserem Software-Portfolio, wird aber für uns die Zukunft sein.

Wie hilft Ihnen der Software-Dienstleister Inneo Solution?

Harry Gößler: Grundsätzlich pflegen wir mit unseren Systemlieferanten einen guten Kontakt. Und man kann sich ja durchaus auch gegenseitig zu helfen. So können sich potentielle Neukunden beispielsweise bei uns die Software vor Ort „im Einsatz“ ansehen, und im Gegensatz können wir uns auch über Inneo als Dienstleister im Bereich Pro/E präsentieren. Daneben nutzen wir natürlich auch die üblichen Dienstleistungen wie Schulungen und Versorgung mit Updates.

Wie sehen sie die Zukunft eines Ingenieurbüros für Mechatronik, Konstruktion, Entwicklung, CAD, FEM Analysen?

Irene Schlüter: Auch wenn die Zeiten im Moment nicht ganz einfach sind, denken wir doch, dass die Dienstleistungsbranche auch weiterhin ein Wachstumsmarkt ist.

Kreative Ingenieurleistungen werden in Zukunft ihre Berechtigung behalten und ihre Bedeutung sogar noch steigern, weil die Innovationsgeschwindigkeit stetig zunimmt. Umfragen, die sich auch mit den Aussagen vieler unserer Kunden decken, belegen außerdem, dass Ingenieurkapazität auf Jahre hinaus in großem Umfang fehlt. (Entwicklungsingenieure sind innerhalb der Ingenieursparte noch dünner gesät.)

Darüber hinaus sind bzw. werden Entfernungen zu Kunden und Partner-Gesellschaften durch weltumspannende Netze nahezu bedeutungslos. Alles in allem sehr gute Voraussetzungen für einen Ingenieurdienstleister. (Infos zu Creo)

Inhalt des Artikels:

  • Seite 1: Konstruktionsdienstleister Weber – von der Produktentwicklung bis zur Industrialisierung
  • Seite 2: Neuer Name Creo

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