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Kabel und Leitungen

Kabelschutz für Anwendungen in und außerhalb von Zügen

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Sandra Häuslein

Fränkische Industrial Pipes (FIP) bietet mit dem Kabelschutz-Sortiment Fipsystems ein breites Portfolio an zugelassenen Produkten für Anwendungen im Innen- und Außenbereich von Zügen. Sie sollen für einen zuverlässigen Brandschutz sorgen und eine hohe mechanische Belastbarkeit für den Schutz von Kabeln und Leitungen aufweisen.

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Die Anschlussverschraubung Fiplock one ist eine vormontierte und wiederverwendbare Verschraubung für Rohre mit Fein- und Grobprofil in den Nennweiten NW07 bis NW48 und deckt dabei alle Schutzklassenanforderungen inklusive IP69 ab.
Die Anschlussverschraubung Fiplock one ist eine vormontierte und wiederverwendbare Verschraubung für Rohre mit Fein- und Grobprofil in den Nennweiten NW07 bis NW48 und deckt dabei alle Schutzklassenanforderungen inklusive IP69 ab.
(Bild: FIP)

Die Fipsystems-Kabelschutzprodukte von Fränkische Industrial Pipes (FIP) sind dem Hersteller zufolge mechanisch stark belastbar, dauerhaft witterungsbeständig und haben gute Brandschutzeigenschaften. Sie erfüllen die brandschutztechnischen Vorgaben der europaweit seit April 2016 gültigen Materialprüfnorm EN 45545-2 für alle verwendeten Werkstoffe in Schienenfahrzeugen. „Unsere Produkte für hochflammgeschützten Kabelschutz in den Anforderungssätzen R22 und R23 erreichen hier das Hazardous Level HL 3, die höchste Sicherheits-Einstufung, die zum Beispiel für Schlaf- und Bistrowaggons gilt“, sagt René Hofmann, Produktmanager Kabelschutz Industrieanwendungen bei FIP. Zudem ist das Unternehmen nach dem International Railway Industry Standard (IRIS) zertifiziert, genügt also den besonders hohen Bahn-Ansprüchen an Unternehmensprozesse und Produktverfügbarkeit.

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Produktübersicht für Bahnanwendungen

Die Anschlussverschraubung Fiplock one eignet sich für Rohre mit Fein- und Grobprofil in den Nennweiten NW07 bis NW48 und deckt dabei alle Schutzklassenanforderungen inklusive IP69 ab. Egal ob mit Kunststoff- oder Metallgewinde bietet die vormontierte und wiederverwendbare Verschraubung hohe Sicherheit im Verbau und einfache Montage und Demontage für den Anwender.

Das Kabelschutzrohr Fiplock FPAF ist aus speziell formuliertem Polyamid (PA) 6 gefertigt und weist eine Selbstverlöschung nach UL94 V0 sowie eine geringe Rauchgas-Entwicklung auf.

Werden elektrische Leitungen im Zuginneren überholt, muss danach häufig auch der Kabelschutz erneuert werden. Hier kommen die zweiteiligen und wiederverschließbaren Produkte aus der Reihe Fipsplit zum Einsatz, mit denen sich Kabelschutz auch nachträglich realisieren lässt – auch bei bereits fertig konfektionierten Kabelsträngen, montierten Steckern oder Verschraubungen.

Textile Schutzschläuche, die Kabel und Leitungen vor Beschädigungen zum Beispiel durch Chemikalien, Strahlungswärme oder spitze Gegenstände schützen, werden ebenfalls häufig für den Verbau im Innenbereich von Zügen genutzt. Der Geflechtsschlauch Fipjack BPET-V0 zum Beispiel bündelt Kabel auch bei engen Platzverhältnissen. Aufgrund seiner guten Brandschutz-eigenschaften ist der Geflechtsschlauch aus modifiziertem PET-Monofil für den Bahnverkehr geeignet.

Die Variante Fipjack WPET-SFC, ein selbsteinrollendes und überlappendes Gewebeband, fasst Leitungen einfach zusammen. Der mechanische Polyester-Schutzschlauch mit der seitlichen Schlitzung nimmt Kabel auch nachträglich auf und erlaubt, einzelne Leiter individuell abzuzweigen.

Besondere mechanische, dynamische und thermische Eigenschaften müssen Kabelschutzprodukte im Außenbereich von Zügen und Waggons mitbringen: Versorgungsleitungen am Wagendach, Drehgestelle, die mit wichtigen Kabeln bestückt sind, oder die Übergangsleitungen im Außenbereich zwischen den einzelnen Waggons, so genannte Jumper Cable, sind ständigen Bewegungen, hoher UV-Strahlung oder auch extremer Kälte ausgesetzt. „Das beste Material für wirksamen Kabelschutz hier ist hochwertiges, speziell formuliertes PA 12, wie wir es unter anderem für die Kabelschutzrohre Fiplock FPDS und FPDF verwenden“, erklärt Hofmann.

T- und Y-Verteiler auf der Innotrans 2018

Auf der Innotrans 2018 in Berlin zeigt Fränkische Industrial Pipes unter anderem den T-Verteiler ATPA und der Y-Verteiler AYPA des Fiplock-one-Programms. Diese erreichen laut Hersteller als erste am Markt die IP-Schutzklasse 69.

Innotrans 2018: Halle 15.1, Stand 217

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