Kabelführung Kabeleinführungen für Elektroautos

Autor / Redakteur: Dipl.-Ing. Walter Lutz* / Juliana Pfeiffer

Elektromobilität ist keine Zukunftsmusik mehr. German E-Cars dagegen geht den Weg, alltagstaugliche Serienfahrzeuge „auf Elektro“ umzurüsten. Die Kombination unterschiedlicher Antriebs- und Fahrzeugarten decken den unterschiedlichen Mobilitätsbedarf ab. Dabei stellen die E-Cars besondere Anforderungen an die Kabeleinführungen.

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Mit dem Stromos auf Basis des Opel Agila bietet German E-Cars ein praxistaugliches Serienfahrzeug, das bereits in größeren Stückzahlen gebaut wird. (Bild: German E-Cars)
Mit dem Stromos auf Basis des Opel Agila bietet German E-Cars ein praxistaugliches Serienfahrzeug, das bereits in größeren Stückzahlen gebaut wird. (Bild: German E-Cars)

German E-Cars hat schon früh die Zeichen der Zeit erkannt: Auf Basis der langjährigen Erfahrungen in der industriellen Fertigung von Getriebe- und Motorensystemen präsentierte das Unternehmen schon 2009 mit „Benni“ das erste deutsche Elektro-Serienfahrzeug – längst vor der deutschen Energiewende und den Initiativen rund um die Elektromobilität.

Elektroauto als Kompaktwagen fährt 130 km/h Spitze

Aktuell bietet German E-Cars mit dem Stromos ein praxistaugliches Fahrzeug: Er basiert auf dem Suzuki Splash bzw. Opel Agila und verfügt wie seine „Benzin-Brüder“ über Flexibilität, Ausstattung und Sicherheit eines ausgereiften Serienfahrzeugs - gepaart allerdings mit einem innovativen E-Antrieb. Dazu hat der Hersteller den Fräger E-Powertrain platzsparend im Motorraum integriert. Mit 56 kW und einem Drehmoment von 140 Nm fährt der Kompaktwagen 130 km/h Spitze und schafft eine Reichweite von gut 100 km. Gespeist wird der E-Antrieb durch innovative Lithium-Ionen-Batterien, ergänzt um eine leistungsfähige Energierückgewinnung beim Bremsen.

Bei Kabelführung auf Nummer Sicher gehen

German E-Cars stellt inzwischen bis zu 300 Fahrzeuge pro Jahr her. „Damit wir den hohen Ansprüchen der Autofahrer entsprechen, setzen wir beim Aufbau auf ausgereifte Technik und hochwertige Komponenten“, sagt Jan Bottner, technischer Einkäufer des expandierenden E-Auto-Herstellers. „Bei der Kabelführung beispielsweise gilt es, einige Aspekte zu berücksichtigen, damit die Fahrzeuge bei den unterschiedlichsten Bedingungen zuverlässig funktionieren: Vibrationen, wechselnde Witterungsbedingungen und Temperaturen, wie sie beim Fahren ständig vorkommen, müssen langfristig beherrscht werden.“ Daher habe man sich für die innovativen Kabelverschraubungen blueglobe aus dem Hause Pflitsch entschieden. Diese sorgen dafür, dass die Steuerleitungen sicher abgedichtet in die jeweiligen Gehäuse der einzelnen Batterien und des Bordsystems eingeführt werden. „Für uns ist die Elektromobilität ein wichtiger Zukunftsmarkt, für den wir bereits Lösungen entwickelt und im Feldtest haben“, unterstreicht Carsten Wohlrath, Vertriebsleiter und Prokurist beim Kabelführungsspezialisten Pflitsch aus Hückeswagen. So finden sich die Kabelverschraubungen beispielsweise auch in einem Elektro-Formelrennwagen, den Studenten der Uni Siegen realisiert haben.

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