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Feldkommunikation IO-Link-Geräte schnell und unkompliziert einbinden

| Redakteur: Jan Vollmuth

Mit den IO-Link-Feldbusmodulen MVK Metall und Impact67 von Murrelektronik kommt man auf dem direkten Weg zum Ziel. Sie eignen sich perfekt, um IO-Link-Devices in Installationslösungen einzubinden. Die Vorteile: schnelle Integration, kurze Inbetriebnahmezeiten und maximale Flexibilität.

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(Bild: Murrelektronik)

Möglich wird diese einfache Integration durch „IODD on Board“, eine innovative Technologie von Murrelektronik. Dazu werden die in der IODD (IO Device Description) hinterlegten Parametrierdaten zu Sensoren und Aktoren direkt in die GSDML-Dateien der Murrelektronik-Feldbusmodule MVK Metall und Impact67 eingebettet. Werden diese Devices, z. B. IO-Link-Sensoren oder IO-Link-Ventilinseln, angeschlossen, wird unmittelbar auf diese abgespeicherten Daten zugegriffen – ohne manuelle Parametrierung und ohne spezielle Tools, einfach mit der ohnehin im Einsatz befindlichen Steuerungssoftware.

Der beste Speicherplatz für Parametrierdaten

Da bisher jeder neue IO-Link-Device einzeln in die Software des IO-Link-Masters eingebunden werden musste, stellt diese neue Methode eine erhebliche Arbeitserleichterung dar und belegt damit eindrucksvoll, dass die Steuerung der beste Speicherplatz für Parametrierdaten ist. Bei Serienmaschinen kann dieser Vorteil multipliziert werden: Durch Copy & Paste werden einmal erstellte Konfigurationen beliebig auf weitere Anlagen- und Maschinensteuerungen dupliziert.

Besonders interessant ist, dass die Parametrierung der Devices damit schon im Büro am Computer erledigt werden kann und nicht mehr bei der Inbetriebnahme der Maschine in der Werkstatt durchgeführt werden muss. Dabei werden die Parametrierdaten der Sensoren und Aktoren im Klartext (und nicht als HEX-Wert) angezeigt – das macht es einfach, den Überblick zu bewahren. Es erleichtert auch die Validierung von Maschinen und Anlagen.

Frei konfigurierbare Module sparen Zeit

Auch im Sondermaschinenbau ermöglichen die freikonfigurierbaren Module eine Zeitersparnis. Der Autokonfigurations-Modus ermöglicht eine Inbetriebnahme in kurzer Zeit, weil die Parametrierung der digitalen Ein- und Ausgänge entfällt und die Kanäle so angesteuert werden, wie es von der Steuerung vorgegeben wird.

Aus der Praxis: Über die IODD des neuen Murrelektronik-Netzgerätes Emparro67 Hybrid können die Stromwerte der Mico-Kanäle parametriert und eine Vielzahl von Diagnosedaten mit der Steuerung ausgetauscht werden – IO-Link-Master und Devices von Murrelektronik sind „Easy to use“. (jv)

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