Suchen

Lager Intelligente Lager für intelligente Maschinen

Autor / Redakteur: Filippo Zingariello / Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Lager gelten als das Herz rotierender Maschinen. Mit der Einführung der Insight-Technologie von SKF werden sie jetzt auch zum Gehirn der Maschine und eröffnen so ganz neue Möglichkeiten.

Firmen zum Thema

(Bild: SKF)

Was ist eine intelligente Maschine? Diese Frage lässt sich nicht so einfach beantworten. Zu Beginn des Computerzeitalters galt eine Maschine, die Fragen beantworten konnte, als Computer, wenn sich ihre Antworten nicht von den Antworten eines Menschen unterscheiden ließen. In diesem Sinne waren „Maschine“ und „Computer“ praktisch Synonyme und der Google-Suchbegriff „intelligent machine“ findet auch heute noch viele futuristische Arbeiten in dieser Richtung.

Das McGraw-Hill Dictionary of Scientific & Technical Terms bietet folgende Definition: „Eine Maschine, die Sensoren zur Überwachung der Umgebung und Anpassung ihrer Aktionen verwendet, um trotz Unbestimmtheiten und Variabilitäten spezifische Aufgaben auszuführen.“ Als Beispiele nennt das Lexikon Industrieroboter mit Sensoren und selbststeuernde Fahrzeuge, die sich nicht an Fahrbahnmarkierungen orientieren müssen.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 5 Bildern

Intelligenz im Maschinenau

Im Maschinenbau betrachten wir eine intelligente Maschine als ein mechanisches System, das sich selbst steuern kann. Es hat die Fähigkeit zur präzisen Selbstdiagnose und kann seinen Zustand schnell an einen Bediener kommunizieren, der bei Problemen sofort eingreifen kann. Dabei kann es sich um einen Pkw aus der Premiumklasse oder um eine komplexe Produktionsanlage handeln. Der Subtext „Unbestimmtheiten und Variabilitäten“ bezieht sich darauf, dass eine intelligente Maschine nicht nur auf Veränderungen in ihrer Umgebung reagieren, sondern sich auch selbst steuern kann, denn nur dann funktioniert sie auch mit maximaler Effizienz.

Störungen proaktiv erkennen

Das soll nicht heißen, dass eine intelligente Maschine wartungsfrei sein muss – was eine futuristische Wunschvorstellung wäre – sondern dass sie ihre eigene Intelligenz nutzt, um mögliche Probleme zu erkennen und die Instandhaltungsintervalle und Instandhaltungs­arbeiten zu optimieren. Jedes mechanische Teil ist naturgemäß störungsanfällig. Der Trick besteht darin, Störungen im Rahmen einer geplanten Zustandsüberwachung proaktiv zu erkennen und präventiv Gegenmaßnahmen zu treffen, statt bis zum Maschinenausfall zu warten, der eine zeit- und kostenintensive Reparatur nach sich zieht.

Informationen als Basis der Intelligenz

Intelligente Maschinen sind auf mehrere kritische Faktoren angewiesen. Der mit Abstand wichtigste sind die Informationen: Ohne Daten keine Intelligenz und keine Diagnose. Die Erfassung, Verarbeitung und Auswertung von Daten erfordert wiederum Sensoren sowie Hardware für die Aufbereitung und Übertragung der Daten. SKF hat umfangreiche Erfahrungen in diesen Bereichen gesammelt und ist nun bereit für den nächsten Schritt.

(ID:43242081)