Suchen

Drucklufterzeugung Industrie 4.0 in der Druckluftversorgung

| Redakteur: Dorothee Quitter

Atlas Copco bietet an, die Daten seiner Kompressoren zu vernetzen und in Echtzeit zu überwachen. Das soll zu optimaler Verfügbarkeit und Effizienz der Maschinen führen.

Firmen zum Thema

Mit dem Ziel, die Verfügbarkeit der Kompressoren zu maximieren, übernimmt die Software Smart-Link die komplette Überwachung der Druckluftstation und schickt im Notfall eine Warnmeldung per E-Mail oder SMS auf das (mobile) Endgerät des Betreibers.
Mit dem Ziel, die Verfügbarkeit der Kompressoren zu maximieren, übernimmt die Software Smart-Link die komplette Überwachung der Druckluftstation und schickt im Notfall eine Warnmeldung per E-Mail oder SMS auf das (mobile) Endgerät des Betreibers.
(Bild: Atlas Copco)

Mit Industrie 4.0 lassen sich Wertschöpfungsprozesse effizienter gestalten, indem die Produktion flexibler wird und Hersteller besser mit ihren Kunden vernetzt werden. „Vom Internet der Dinge zu sprechen, wäre mit Bezug auf die Druckluftversorgung eines Unternehmens aber wohl zu hoch gegriffen“, meint Karsten Decker, Energiemanager und Systemberater bei der Essener Atlas Copco Kompressoren und Drucklufttechnik GmbH. „Trotzdem sehen wir zwei Faktoren, die im direkten Zusammenhang mit der Idee von Industrie 4.0 eine wesentliche Rolle spielen: Produktionssicherheit und Effizienz.“ Sicherheit bedeute, dass die Druckluft, der Stickstoff oder auch das Vakuum zu jeder Zeit in der gewünschten Menge, mit dem benötigten Druck und in der erforderlichen Qualität zur Verfügung stehen. „Effizienz“ signalisiere, dass für die Erzeugung dieser Medien so wenig Energie wie möglich verbraucht werden solle.

„Um beides sicherzustellen, müssen Maschinen und Geräte kontinuierlich überwacht und sinnvollerweise mit dem Know-how und den Erfahrungen des Herstellers vernetzt werden“, erklärt Karsten Decker. Denn ohne die automatische Überwachung durch den Fachmann müsse der Nutzer selbst seine Druckluft- oder Vakuumstation im Auge behalten. „Wenn dann beispielsweise Service nötig wird, muss der Anwender selbst einen Techniker verständigen.“ Die Zeitspanne bis zu dessen Eintreffen berge selbst bei schneller Reaktion immer das Risiko eines Ausfalls. Häufig seien ein erhöhter Energiebedarf und steigende Betriebskosten hinzunehmen. „Wir ermöglichen unseren Kunden eine durchgängige Vernetzung und Kontrolle, so dass keine Versorgungslücken mehr entstehen können“, versichert Decker. Darüber hinaus seien Monitoring und Dokumentation der Effizienz erforderlich, wenn das Unternehmen ein Energiemanagementsystem gemäß ISO 50001 installiert habe.

Alle Tools für Industrie 4.0

Atlas Copco bietet seinen Kunden dafür ein umfangreiches Produktportfolio an hocheffizienten Kompressoren und Aufbereitungsmodulen, Stickstoffgeneratoren und Vakuumpumpen. Hinzu kommen alle notwendigen Tools und Dienstleistungen, um die Idee von Industrie 4.0 im Bereich der Lufterzeugung umzusetzen und die damit verbundenen Vorteile zu nutzen.

Die Grundlage bildet die Software SmartLink von Atlas Copco. Das Programm vernetzt alle Maschinen, überwacht sie in Echtzeit und wertet die anfallenden Daten aus. Anwender erhalten einen besseren Überblick über den individuellen Wartungsbedarf, können die Verfügbarkeit ihrer Anlagen steigern und die Betriebskosten senken, indem der Energieverbrauch minimiert wird.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:43826522)