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Purmundus Challenge Ideenwettbewerb für Design im 3D- und 4D-Druck sucht Lösungen

| Redakteur: Katharina Juschkat

Die „Purmundus Challenge“ verbindet Design mit 3D- und 4D-Druck und sucht erneut nach innovativen Lösungen. Bis 21. September können Interessierte kostenlos mitmachen.

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Auf der Formnext werden die Gewinner der Purmundus Challenge ausgezeichnet. Bis 21. September kann man sich bewerben.
Auf der Formnext werden die Gewinner der Purmundus Challenge ausgezeichnet. Bis 21. September kann man sich bewerben.
(Bild: Cirp GmbH)

Die „Purmundus Challenge“, der internationale Wettbewerb für Design im 3D-und 4D-Druck, ruft erneut dazu auf, innovative Lösungen im Produktdesign einzureichen. Thema des Wettbewerbs ist dieses Jahr „Geometrie und Material in Harmonie“. Der internationale Designwettbewerb richtet sich an Studenten, Design-Studios, Unternehmen und Institute. Einreichungen sind vom Konzept bis hin zum fertigen Produkt möglich.

Die Aufgabe der Purmundus Challenge

Die Aufgabe des Wettbewerbs ist der Entwurf eines Produktes oder eines umsetzbaren Marktkonzepts, das die Produktionsmöglichkeiten des 3D- und 4D-Drucks voll ausschöpft. Unter dem diesjährigen Thema „Geometrie und Material in Harmonie“ werden innovative Ideen gesucht, wie der 3D- und 4D-Druck im Produktdesign und für die Fertigung nutzbringend eingesetzt werden kann. Für die Produktion der Einreichungen kommen alle gängigen 3D- und 4D-Druck Verfahren in Frage, aber die Produkte müssen nicht nur auf diese Weise gefertigt sein. Teilnehmer können den 3D- und 4D-Druck mit Halbzeugen und anderen Fertigungsverfahren verbinden oder indirekte Prozessketten vorsehen.

Das sind die Bewertungskriterien:

  • Gestaltung/Design
  • Innovationsgrad
  • Bezug zur Ausschreibung
  • 3D- oder 4D-Druck gerechter Entwurf
  • Potenzial gegenüber konventioneller Fer tigung
  • Wirtschaftliches Potenzial
  • Gesellschaftliches Potenzial
  • Relevanz
  • Benutzererfahrungen

Im Zentrum des Wettbewerbs steht die Herausforderung, die Harmonie als Zustand einzubeziehen. Die Jury ermutigt explizit, gut gestaltete Produkte einzureichen, für die die Komponenten Geometrie und Material im goldenen Schnitt eine entscheidende Rollen spielen, z.B.:

  • Materialinnovationen, die zu neuen Ideen und Produkten geführt haben
  • Produktideen, die neue Materialentwicklungen herausgefordert haben
  • Verbesserter Materialeinsatz durch Topologieoptimierung
  • Materialkombinationen
  • Neue Verwendung von Materialien
  • Nachhaltige Materialien
  • Nachwachsende Materialien
  • Funktionelle Materialien
  • Anpassbare Materialien
  • Materialien mit Formgedächtnis
  • Materialien mit überdurchschnittlichen Eigenschaften
  • Materialien, die erst durch 3D-Druck nutzbar werden
  • Prozesse, die ungeahnte Materialien für neue Produkte druckbar machen
  • Neue Materialien, mit denen Produkte in neuen Dimensionen greifbar werden: Größe, Oberfläche, Auflösung, Gestaltungsfreiheit

Dabei bewertet die Jury den Nutzen für den Gebrauch, für Wirtschaftlichkeit und für die Ästhetik ebenso wie die Gestaltung selbst und die Innovation. Es können auch Verfahren und Materialien berücksichtigt werden, die sich heute noch nicht durchgesetzt haben, noch im Forschungsstadium sind oder erst erfunden werden müssen.

Die Finalisten werden auf der Formnext vom 10. bis 13. November zu sehen sein. Am 12. November werden in diesem Rahmen auch die Sieger prämiert. Messebesucher können zudem einen Publikumspreis auswählen.

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