Additive Fertigung

HP und Siemens intensivieren ihre Additive-Manufacturing-Allianz

| Redakteur: Dorothee Quitter

Der Ausbau der Kooperation wurde anlässlich der Erweiterung des Siemens Additive Manufacturing Experience Center (AMEC) in Erlangen um ein neues Polymer Competency Center bekannt gegeben, bei der HP zudem erstmals den neuen leistungsfähigen HP Jet Fusion 5200 3D-Drucker für den industriellen Einsatz vorgestellt hat.
Der Ausbau der Kooperation wurde anlässlich der Erweiterung des Siemens Additive Manufacturing Experience Center (AMEC) in Erlangen um ein neues Polymer Competency Center bekannt gegeben, bei der HP zudem erstmals den neuen leistungsfähigen HP Jet Fusion 5200 3D-Drucker für den industriellen Einsatz vorgestellt hat. (Bild: D.Quitter/lonstruktionspraxis)

HP und Siemens haben den Ausbau ihrer strategischen Partnerschaft angekündigt. Ziel ist es, Kunden bei der Transformation ihres Geschäfts mit industrieller additiver Fertigung (Additive Manufacturing/AM) zu unterstützen und dem Markt neue End-to-End-Additive-Manufacturing-Lösungen anzubieten.

Siemens und HP erweitern ihre gemeinsame Lösung für die additive Fertigung und integrieren neue Systeme und Softwareinnovationen. Dazu gehören Product Lifecycle Management (PLM), Fabrikoptimierung für AM, industrieller 3D-Druck und Datenmanagement sowie die Produktion und die Leistungsanalytik. Die Integration der neuen Jet Fusion 5200 3D-Drucklösung von HP in die Digital-Enterprise-Lösungen von Siemens ermöglicht es, 3D-Druckteile schneller, kostengünstiger, nachhaltiger und in höheren Stückzahlen als zuvor auf den Markt zu bringen.

Die erweiterte Additive-Manufacturing-Lösung von Siemens und HP integriert Hardware, Software, Datenintelligenz und Services, um den gesamten Fertigungsprozesses effizenter zu gestalten – von Design und Simulation über Produktionsplanung, Ausführung, Qualität und Kontrolle. Diese integrierte, geschlossene Umgebung wird von führenden Unternehmen der Branche unterstützt und optimiert jede Phase des Entwurfs und des 3D-Drucks in der Serienproduktion von Bauteilen – mit größerem Maßstab, höherer Qualität und weniger Ausschuss.

Die Lösung kombiniert die 3D-Druck- und 3D-Datenplattform von HP – einschließlich des neuen HP Jet Fusion 5200-Systems – mit der Digital Industries Software von Siemens, darunter Siemens NX CAD/CAE, NX AM für das HP Multi Jet Fusion Softwaremodul mit einer direkten Druckerschnittstelle (verfügbar im Laufe des Jahres; (Zertifizierungsprozess für die HP Jet Fusion 5200-Serie läuft) sowie Teamcenter für PLM, Tecnomatix Plant Simulation, Simatic IT für die Fertigungsausführung und MindSphere für Performance Analytics und Industrial IoT. HP und Siemens werden auch künftig ihre Entwicklungsplanung aufeinander abstimmen, um sicherzustellen, dass Kunden von den laufenden Innovationen der digitalen Fertigung beider Unternehmen profitieren. Das neue Siemens Polymer Competency Center ist dabei ein wesentlicher Bestandteil der Zusammenarbeit beider Unternehmen. Gemeinsam mit Automobil- und Industriekunden wollen Siemens und HP einzigartige Produktdesigns entwickeln und 3D-Druckteile schneller auf den Markt bringen. Darüber hinaus richten beide Partner digitale Fabrikumgebungen ein, die das Potenzial der additiven Fertigung voll ausschöpfen.

Funktionale Bauteile in Farbe 3D drucken

3D-Druck

Funktionale Bauteile in Farbe 3D drucken

26.06.18 - Siemens PLM Software und HP haben ihre langjährige Zusammenarbeit erweitert. Anwendern der Software NX und Solid Edge wird damit die Konstruktion und Produktion von 3D-Druckteilen in Farbe ermöglicht. lesen

Technische Funktionsteile in Vollfarbe produzieren

Rapid Prototyping

Technische Funktionsteile in Vollfarbe produzieren

10.04.18 - HP hat sein 3D-Druck-Portfolio mit der neuen 3D-Druckerserie HP Jet Fusion 300 / 500 erweitert. lesen

HP bringt neuen 3D-Drucker zur industriellen Kunststoff-Teilefertigung auf den Markt

Additive Fertigung

HP bringt neuen 3D-Drucker zur industriellen Kunststoff-Teilefertigung auf den Markt

19.12.17 - HP präsentierte auf der formnext 2017 seine neue Jet Fusion 3D 4210-Drucklösung. Sie soll eine kostensparende Massenproduktion ermöglichen, wobei nach Angaben von HP die Rentabilitätsschwelle großvolumiger 3D-Produktionen bei 110.000 Teilen liegt. lesen

Entwickeln und konstruieren von additiv zu fertigenden Bauteilen

Buchtipp

Entwickeln und konstruieren von additiv zu fertigenden Bauteilen

16.05.18 - Bei Vogel Business Media ist das Fachbuch „Entwicklung und Konstruktion für die Additive Fertigung“ erschienen. Die Herausgeber Christoph Klahn und Mirko Meboldt richten sich mit ihrem Buch vorrangig an Konstrukteure und Entwickler, die die Vorteile additiver Fertigungsverfahren für industriell einsatzfähige Bauteile nutzen wollen. lesen

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45911526 / 3D-Druck)