Hydraulikzylinder

Gründer von AHP Merkle Gerhard Merkle feiert 70. Geburtstag

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Kapitän in stürmischen Zeiten

Auf dem Weg zum unternehmerischen Erfolg galt es auch, die ein oder andere Durststrecke zu überwinden. Ein düsteres Gemälde von einem Schiff in stürmischer See über dem Schreibtisch des Firmengründers erinnert ihn an die schwerste Unternehmenskrise Mitte der 1990er Jahre. Gute persönliche Kontakte, zuverlässige Mitarbeiter und das besagte Quäntchen Glück haben das Unternehmen die schwierigen Zeiten überstehen lassen.

Der Spatenstich für den neuen Firmensitz im Februar des Krisenjahres 2009 ist für Gerhard Merkle ebenfalls ein denkwürdiger Moment in der Unternehmensgeschichte. Hatte er auf der Weihnachtsfeier 2008 seiner Belegschaft mitgeteilt, dass das Unternehmen die Krise nicht sonderlich spüren werde, trieb den erfahrenen Unternehmer die gesamtwirtschaftliche Entwicklung doch stärker um. "Im festlichen Anzug war mir beim Spatenstich sowohl äußerlich als auch innerlich kalt, da 2009 ein wirtschaftlich schwieriges Jahr war, für das wir just die Investition in den Neubau geplant hatten. Es gab kein Zurück mehr. Der Bau war nicht mehr zu stoppen."

Im Hinblick auf ihre Mitarbeiter entschied die Geschäftsleitung des Familienunternehmens, im Jahr 2009 keine Kurzarbeit anzumelden sondern stattdessen auf Lager zu produzieren. Diese Entscheidung verursachte AHP Merkle kurzzeitig einen Lageranstieg von 500.000 Euro.

AHP Merkle genießt guten Ruf als Arbeitgeber

Als Arbeitgeber genießt das südbadische Familienunternehmen einen sehr guten Ruf in der Region. Zahlreiche Mitarbeiter arbeiten schon viele Jahre für AHP Merkle. Gefördert und unterstützt haben sie eine innerbetriebliche Karriere gemacht und sich weiter entwickelt. Gerhard Merkle hat immer großen Wert darauf gelegt, das Entwicklungspotenzial von Mitarbeitern nicht nur zu erkennen sondern es auch aktiv zu fördern.

Auch die zweite Generation der Familie Merkle hat ihren Platz im Familienunternehmen gefunden. Zwei seiner drei Kinder arbeiten seit Beendigung ihrer Berufsausbildung mit im Unternehmen. Sohn Christen Merkle wuchs sukzessive in die Rolle des Geschäftsführers hinein. Daneben gehören auch die Tochter, der Schwiegersohn und die Schwiegertochter zu den Mitarbeitern im Familienunternehmen. (jv)

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