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Oberflächenveredlung Geometrisch komplizierte Bauteile mittels Vibration tribologisch beschichten

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Applied Nano Surfaces (ANS) hat eine neue Variante seiner Tribokonditionierung erfunden, die sich besonders gut für die Massenbearbeitung von Bauteilen mit komplizierter Geometrie eignen soll.

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Die vibrationsunterstützte Tribokonditionierung erzeugt ein plateauähnliches Rauheitsprofil: links das tribochemisch behandelte Werkstück, rechts das unbehandelte Werkstück.
Die vibrationsunterstützte Tribokonditionierung erzeugt ein plateauähnliches Rauheitsprofil: links das tribochemisch behandelte Werkstück, rechts das unbehandelte Werkstück.
(Bild: ANS)

ANS nutzt das gleiche oberflächenwirksame Fluid wie für die klassische Tribokonditionierung. Statt eines festen Werkzeugs, das die Oberfläche behandelt, werden jetzt mechanische Kontakte zwischen einer großen Anzahl von massiven Impaktoren und dem Werkstück erzeugt, in denen die tribochemische Reaktion stattfindet. Zur Erzeugung dieser Kontakte stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung, die Auswahl erfolgt nach den Anforderungen an den endgültigen Oberflächenzustand und der angestrebten Funktionalität des Bauteils. Durch die eingebrachte Vibrationsenergie reagiert das ANS-Tribofluid mit der Oberfläche und erzeugt die mit Festschmierstoffen angereicherte Randschicht. Es wird eine signifikante Reduzierung der Oberflächenrauheit erzielt, die den Reibungskoeffizienten der Bauteile drastisch reduziert. So optimiert ANS die Lebensdauer der Komponenten, verringert den Verschleiß und lässt beispielsweise bei Getrieben oder Differentialen in der Automobilindustrie den Kraftstoffverbrauch und das Geräuschniveau erheblich sinken. Das Verfahren eignet sich neben Zahnrädern und Motorenkomponenten für verschiedenste Bauteile, zum Beispiel Gleitschienen, Linearführungen und Hydraulikteile.

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