Messtechnik

Genauer messen muss nicht teuer sein

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Breite Palette an Messaufgaben abgedeckt

Durch die integrierte Intelligenz und die vielfältige Messwertanalyse ergibt sich eine nahezu grenzenlose Möglichkeit an Messaufgaben. So kann z. B. der Sensor die Distanz zwischen Spender und zu klebenden Teilen messen, um einen optimalen Auftrag von Klebstoff zu ermöglichen. Da der Spender beweglich ist, kommen die Vorteile des leichten Gehäuses und die nahezu oberflächenunabhängige Messung stark zum Tragen. Mit dem Sensor lässt sich etwa auch der Bonding-Prozess einer LED-Fertigung überwachen. Hier geben die hohe Auflösung von 1 µm und der geringe Linearitätsfehler von +/- 0,1 % F.S. den Ausschlag für eine nahezu fehlerfreie Messung.

Eine Dickenmessung zum Beispiel von Folien erfolgt unter Einsatz von 2 Sensorpaaren und einer mathematischen Verknüpfung der Analogausgänge. Dabei kann es sich um hochglänzendes Material handeln: Hier spielt die einstellbare Verschlusszeit ihre Vorteile aus. Wird sie auf einige µs eingestellt, können sogenannte Blooming-Effekte vermieden werden.

Panasonic hat mit dem HLG1 ein Produkt entwickelt, das hohe Ansprüche an die Genauigkeit mit dem Einsatz in industriellen Anlagen verbindet. Panasonic Bedienterminals und kostenlose, zum Download im Internet bereitstehende Software machen einen Einsatz noch komfortabler. Mit dieser schlüsselfertigen Lösung können bis zu 4 HLG1 unabhängig voneinander betrieben werden. (jv)

Download: Datenblatt des HLG1 (PDF)

Link: Handbuch und Bedienungsanleitung des HLG1

* Stefan Klose ist Produktmanager im Bereich Sensoren/FA Komponenten/Aicure bei Panasonic Electric Works Europe in Holzkirchen.

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