Federsysteme

Gasfedersysteme für flexible Krankentransportliegen

| Redakteur: Katharina Juschkat

Der Einsatz von blockierbaren Gasfedern mit Bowdenzug zum Entriegeln der Blockierung erleichtert die Handhabung medizinischer Transport- und Massageliegen enorm.
Der Einsatz von blockierbaren Gasfedern mit Bowdenzug zum Entriegeln der Blockierung erleichtert die Handhabung medizinischer Transport- und Massageliegen enorm. (Bild: Suspa)

Krankentransportliegen müssen extrem robust, aber auch flexibel sein, um in allen Einsatzbereichen zu funktionieren. Suspa liefert Gasfedersysteme, die diese Anforderungen erfüllen.

Rückenschäden sind ein häufiger Ausfallgrund für Rettungskräfte, die in ihrem Berufsalltag beim Transport von Patienten ständig belastende Hebebewegungen ausführen müssen. Transportliegenhersteller stehen deshalb vor der Herausforderung, komfortable Liegen für die Patienten herzustellen, die gleichzeitig auch die Sanitäter durch optimierte Hubsysteme und Gewichtsreduzierung schonen. Medizinische Transportliegen, sogenannte „Stretcher“, müssen also stabil, leicht, flexibel und komfortabel sein. Suspa entwickelt dafür die Varilock-Gasfedersysteme.

Gasfedersysteme für individuelle Bedürfnisse

Die starr blockierbaren Gasfedern Varilock HY3 und HY4 sind laut Hersteller robust und überstehen auch große Belastungen, wie sie im Einsatzfeld medizinischer Transportliegen vorkommen, ohne nachzugeben. Kräfteeinwirkungen von bis zu 10 g müssen die Gasfedern standhalten. Im Rahmen von Crashtests werden die Transportliegen auf ihre Belastbarkeit getestet und nur für den Einsatz in Rettungswägen freigegeben, wenn sie die Kräfteeinwirkung unbeschadet überstehen. Durch die auf die individuellen Bedürfnisse der Transportliegenhersteller abgestimmten Gasfedersysteme sind die damit ausgestatteten Liegen extrem flexibel.

Nicht nur für Transport- und Massageliegen, sondern auch für andere medizintechnische Anwendungen wie Rollstühle liefert Suspa Gasfedern, um den „Feldeinsatz“ der Hilfsmittel zu optimieren
Nicht nur für Transport- und Massageliegen, sondern auch für andere medizintechnische Anwendungen wie Rollstühle liefert Suspa Gasfedern, um den „Feldeinsatz“ der Hilfsmittel zu optimieren (Bild: Suspa)

Diese flexiblen Verstellmöglichkeiten sind auch von Vorteil, wenn es um den Einsatz der Stretcher geht, zum Beispiel den Transport in Aufzügen oder engen Treppenaufgängen, da die Gesamtlänge der Liegen durch die verstellbare Auflagefläche verringert werden kann. Die Gasfedern können platzsparend auf lediglich einer Achse montiert werden, wodurch sie denselben Pivot-Punkt hätten. Das ermöglicht eine Sonderlösung, die ineinandergreifende L-förmige Anordnung der rohrseitigen Anschlüsse vorsieht. Diese Entwicklung von Suspa reduziert das Gewicht der Notfalltransportliegen und optimiert deren Platzbedarf.

Gasfedern für Massageliegen und Rollstühle

Die Rohre der Gasfedern sind mit 28 mm Durchmesser äußerst massiv – deshalb müssen die Anschlüsse für die Gasfedern stabiler konstruiert werden. Suspa hat Sonderanschlüsse für die Gasfedern entwickelt, um die Materialstärke zu erhöhen. Während in der Regel Augen mit einem 10 mm-Durchmesser verbaut werden, bietet Suspa für die Varilock-Gasfedern Augen mit einem Durchmesser von 14 mm.

Als Systemlösung liefert Suspa die Gasfedern zusammen mit den entsprechenden Sonderanschlüssen, den Bowdenzügen zum Entriegeln der Blockierung, sowie den Bedienelementen für die Bowdenzüge aus. Die starr blockierbare Gasfeder Varilock HY4 eignet sich auch für den Einsatz bei Massageliegen. Zum einen bietet sie durch die multiplen Verstellmöglichkeiten der einzelnen Liegenteile viele Komfortfunktionen für den Patienten, aber auch für den Behandelnden, da die Varilock HY4 auch bei hoher Druckeinwirkung, wie sie bei einer Massage zuweilen vorkommt, nicht nachgibt. (kj)

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