Anschlusstechnik Fünf Neuheiten rund um Steckverbinder

Quelle: Pressemitteilung

ODU bietet bewährte Rundsteckverbinder in neuer Baugröße, Schukat erweitert sein Conec-Programm, Binder zeigt Steckverbinder für bauraumkritische Sensorik, Phoenix Contact stellt konfektionierbare M12-Push-Lock-Steckverbinder vor und bei Provertha geht es um ein neues Verriegelungssystem für D-Sub-Vollmetallhauben.

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Das Kunststoff-Rundsteckverbinder-Portfolio von ODU wurde um einen neuen ODU Medi-Snap in Größe 3,5 erweitert.
Das Kunststoff-Rundsteckverbinder-Portfolio von ODU wurde um einen neuen ODU Medi-Snap in Größe 3,5 erweitert.
(Bild: ODU)

1. Kunststoff-Rundsteckverbinder in neuer Baugröße

Das ODU-Medi-Snap-Portfolio wurde um die neue Größe 3,5 in Hybridtechnologie sowie als hochpolige Lösung erweitert. Der Kunststoff-Rundsteckverbinder ist dem Hersteller zufolge so flexibel, dass eine schnelle Anpassung im Einsatzdesign an die individuellen Bedürfnisse des Kunden möglich ist. Zu den wichtigsten Merkmalen gehört eine maximale Leistung auf kompaktem Bauraum, Platz für bis zu 41 Signalkontakte und die mögliche Kombination verschiedener Medien wie Signale, Strom und Fluide in einer Schnittstelle. Auf Anfrage sind auch Lösungen für Koay und LWL ge plant. Ein optionaler Printanschluss für hohe Poldichte ermög licht eine einfache Montage.

2. Schukat erweitert sein Conec-Programm

RJ45-Bajonett-Steckverbindern von Conec bieten einen zuverlässigen Schutz gegen Umwelteinflüsse und mechanische Belastungen nach Schutzart IP67.
RJ45-Bajonett-Steckverbindern von Conec bieten einen zuverlässigen Schutz gegen Umwelteinflüsse und mechanische Belastungen nach Schutzart IP67.
(Bild: Schukat)

Mit den RJ45-Bajonett-Steckverbindern von Conec erweitert Schukat sein Portfolio um mehrere neue Serien des deutschen Herstellers. Sie bieten einen zuverlässigen Schutz gegen Umwelteinflüsse und mechanische Belastungen nach Schutzart IP67 und sind für verschiedene Datenkommunikations-Anwendungen im Außeneinsatz geeignet. Die Steckverbinder bestehen aus einem glasfaserverstärkten Gehäuse aus schwarzem Kunststoff (PBT) nach UL94 V-0 oder vernickeltem Zinkguss. Sie sind für einen max. Nennstrom von 1,2 A (bei 25 °C Umgebungstemperatur), eine Nennspannung von 100 VDC sowie eine Durchschlagspannung von 1000 VDC für 60 s ausgelegt.

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3. Rundsteckverbinder für bauraumkritische Sensorik

Die M8-Serie 818 mit D-Kodierung und Schraubverriegelung ist für die Datenübertragung im Industrial Ethernet prädestiniert.
Die M8-Serie 818 mit D-Kodierung und Schraubverriegelung ist für die Datenübertragung im Industrial Ethernet prädestiniert.
(Bild: binder)

Binder bietet in seiner Produktserie 818 Steckverbinder im Formfaktor M8 mit D-Kodierung an. Sie sind prädestiniert für Industrial-Ethernet-Applikationen mit Kommunikationsprotokollen wie Ethercat, Ethernet/IP oder Profinet gemäß IEEE 802.3 über Twisted-Pair-Kabel der Kategorie Cat-5e. Die vierpoligen Steckverbinder ermöglichen die Netzwerkanbindung von Aktoren und Sensoren besonders geringer Baugröße mit Datenraten von bis zu 100 Mbit/s. Mit einer Schraubverriegelung ausgestattet, erfüllt die elektromechanische Verbindung im gesteckten, verriegelten Zustand die Vorgaben der Schutzart IP67 und bieten so Schutz in rauer, industrietypischer Umgebung.

4. Konfektionierbare M12-Push-Lock-Steckverbinder

Ob Signal-, Daten- oder Leistungsübertragung, mit den konfektionierbaren M12-Push-Lock-Steckverbindern will Phoenix Contact den Leiteranschluss einfach und sicher machen.
Ob Signal-, Daten- oder Leistungsübertragung, mit den konfektionierbaren M12-Push-Lock-Steckverbindern will Phoenix Contact den Leiteranschluss einfach und sicher machen.
(Bild: Phoenix Contact)

Kaum Platz und individuell benötigte Leitungslängen sind bei der Verkabelung von Maschinen und Anlagen immer häufiger Alltag. Ob Signal-, Daten- oder Leistungsübertragung, mit den konfektionierbaren M12-Push-Lock-Steckverbindern will Phoenix Contact den Leiteranschluss einfach und sicher machen. Laut Unternehmen werden weder ein Schraubendreher noch eine dritte Hand benötigt. Starre und vorbehandelte Leiter werden werkzeuglos durch direktes Stecken verdrahtet. Für den Anschluss von Litzen oder Leitern mit großem Querschnitt werden mittels der Hebel die Klemmkammern des Steckverbinders geöffnet und geschlossen. Auf diese Art werden auch bereits angeschlossene Leiter wieder gelöst. Die farbliche und numerische Kennzeichnung der Kontakthalterhebel soll die richtige Zuordnung der Leiter sichern.

Buchtipp

Das „Praxishandbuch Steckverbinder“ ist ein Nachschlagewerk für die Geräteentwicklung und für den Einsatz von Steckverbindern. Entwickler und Anwender erhalten Informationen zu Materialien, physikalischen Grundlagen, Kontaktoberflächen, Abschirmmaßnahmen und vielem mehr. Spezielle Kapitel beleuchten die Königsdisziplinen der elektrischen Steckverbinder: Leistungselektronik einerseits und hohe Datenraten auf der anderen Seite.

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5. Neues Verriegelungssystem für D-Sub-Vollmetallhauben

Das zweifache Verriegelungssystem Flexlock bietet sowohl die klassische Schraubverriegelung mit Rändelschraube, Kombischlitz und Inbus als auch die Quick-Lock-Push-Pull-Schnellverriegelung.
Das zweifache Verriegelungssystem Flexlock bietet sowohl die klassische Schraubverriegelung mit Rändelschraube, Kombischlitz und Inbus als auch die Quick-Lock-Push-Pull-Schnellverriegelung.
(Bild: Provertha)

Flexlock von Provertha ist das neue Verriegelungssystem für D-Sub-Vollmetallhauben. Zum ersten Mal sollen Anwender bei einer D-Sub-Hauben-Serie zwischen mehreren verschiedenen Verriegelungsarten gemäß den Applikationsanforderungen frei wählen können. Das zweifache Verriegelungssystem bietet sowohl die klassische Schraubverriegelung mit Rändelschraube, Kombischlitz und Inbus als auch die Quick-Lock-Push-Pull-Schnellverriegelung. Zusätzlich gibt es weitere Verriegelungsoptionen: die Schiebeverriegelung und eine Verriegelung mit Einlegemutter für Kabel-Kabel-Verbindungen. Mit den neuen Flexlock-Hauben bietet Provertha den Anwendern ein D-Sub-System für die flexible Verriegelung an Geräteschnittstellen und bei „fliegenden“ Kabeln oder Kabelverbindungen. Das Gehäuse in Zinkdruckguss ist für sehr raue Anforderungen in der Industrieautomation und dem Schaltschrankbau bei Temperaturen zwischen -55 °C bis 90 °C ausgelegt.

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