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Entwicklung Fünf Neuheiten rund um die Entwicklung von Fluidik

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Wir stellen Ihnen Neuheiten rund um die Simulation und Konstruktion von Fluidik und verfahrenstechnischen Anwendungen vor - von neuen Möglichkeiten für die Simulation von Dampf- und Gaskavitation, neuen Möglichkeiten für die Fluid-Struktur-Kopplung bis zu einem verbesserten Online-Konfigurator.

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Hier stellen wie fünf Produktneuheiten zum Thema Simulation und Konstruktion von fluid- und verfahrenstechnischen Anwendungen vor.
Hier stellen wie fünf Produktneuheiten zum Thema Simulation und Konstruktion von fluid- und verfahrenstechnischen Anwendungen vor.
(Bild: MSC)

1. Verbesserte Simulation von Dampf- und Gaskavitation

Fluidon führt mit der Version 3.10 der Software DSH-Plus ein neues Stoffdatenhandling ein. Damit können Anwender eigene Stoffdatenbeschreibungen hinterlegen. Außerdem wurden der Bunsenkoeffizient und die Dampfdruckkurve als neue Stoffeigenschaften hinzugefügt. Mit Kenntnis des Dampfdrucks und des Bunsenkoeffizienten können das druckabhängige Wachstum und der Transport von Dampf- und/oder Gasblasen in flüssigkeitsgefüllten Leitungssystemen abgebildet werden. Von der verbesserten Modellierung profitiert vor allem die Simulation von Druckschwingungsproblemen und Druckstößen, da hierbei mit dem Auftreten von Gas- und/oder Dampfkavitation zu
rechnen ist.

Alle Neuheiten im Überblick:

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2. Schnelle Fluid-Struktur-Kopplung

MSC Software hat die neue Version seiner explizit nichtlinearen Software Dytran veröffentlicht. Eine Reihe von benutzerdefinierten Diensten kamen hinzu und sollen für bessere Anwenderfreundlichkeit, Rechengeschwindigkeit und Stabilität sorgen. Für die Fluid-Struktur-Kopplung bietet Dytran in der aktuellen Version eine neue schnelle Methode an: die automatische Koppelfläche. Diese kann nun auch ein Strukturversagen berücksichtigen. Zudem wird sie bei der Parallelrechnung mit DMP unterstützt. So werden Modellierung und Rechnung effizienter, teilt MSC mit. Dytran unterstützt jetzt benutzerdefinierte Dienste (UDS), mit denen die Anwender eigene Programme - einbinden können.

3. CAD-Direktkonverter mit neuen Funktionen

Der Direct-Translator Advanced konvertiert CAD-Daten ohne Umwege und ist damit eine nahtlose Verbindung zwischen verschiedenen CAD-Systemen. Die Software wandelt automatisch viele CAD-Formate um, repariert Modellfehler und ermöglicht den direkten Datenaustausch von Bauteilen oder Baugruppen auf Knopfdruck. Die nun von Camtex vorgestellte, aktuelle Version EX 8.1 beinhaltet neue Funktionen zur Geometrievereinfachung und -prüfung. Damit sei das Tool der ideale Helfer für Konstrukteure. Auf Knopfdruck konvertiert die Software viele Formate und führt während der Umwandlung zudem eine automatische Datenreparatur durch.

Alle Konvertierungsdaten werden für das jeweilige Zielsystem optimiert, aktuelle Schnittstellen-Updates garantieren die Kompatibilität, so der Hersteller. Auch Attribute und PMI werden zuverlässig übertragen. Die Software ist als Standalone-Version verfügbar oder kann als Plug-in direkt in verschiedene CAD-Systeme integriert werden. Speziell für Daimler-Zulieferer wird der Direct-Translator als Werkzeug zur bidirektionalen JT-Konvertierung angeboten. Er erfüllt alle Anforderungen der Daimler-JT-Qualifikation und wurde von der Daimler AG zertifiziert. Die neue Version unterstützt das aktuellste Daimler JT Supplier Package 18.2.

4. Verbesserter Online-Service für den Konstrukteur

Das Unternehmen Voss Fluid hat seine Online-CAD-Datenbank optimiert und nach eigenen Angaben für den Konstrukteur effizienter gestaltet. Mithilfe der neu eingerichteten Warenkorbfunktion kann der Nutzer jetzt bequem eine Angebotsanfrage an Voss Fluid senden. Zudem enthält die Datenbank jetzt die 3D-Modelle des gesamten Produktspektrums an Schlaucharmaturen. Alle CAD-Modelle stellt das Unternehmen unter Voss.partcommunity.com in verschiedenen Formaten kostenfrei zum Download bereit. Die über 10.000 Artikel umfassende Online-Datenbank ist fester Bestandteil des Kundenservices von Voss Fluid. Dort finden Konstrukteure über verschiedene Suchoptionen schnell und einfach das für ihr Projekt passende Bauteil.

5. Von einfachen R&I-Zeichnungen zum intelligenten Fließbild

Die Planung im Anlagenbau beinhaltet viele Aufgabenbereiche. Eine davon ist die Verfahrensplanung mit dem Erarbeiten des Verfahrensfließbildes. Das sogenannte R&I-Fließbild ist ein zentraler Bestandteil im Planungsprozess. R&I-Fließbilder nutzen genormte Symbole, um verschiedene Typen von Anlagenkomponenten darzustellen. Alle Symbole werden typischerweise durch Rohrleitungen verbunden, die durch Linien dargestellt werden. Damit wird bestimmt, wie die Medien durch das System fließen.

Die Lösung für diese Herausforderung sind Attribute. Attribute lassen sich an die einzelnen Komponenten, Rohrleitungen oder Instrumentierungen anknüpfen und bleiben unsichtbar als Detaildaten im Hintergrund gespeichert. Das Ergebnis ist eine automatisierte Erstellung eines R&I-Fließbildes mit Berichten und Stücklisten für die Dokumentation. Eine R&I-Lösung, die die Macht der Attribute ausnutzt und auch die entsprechenden Schnittstellen bietet, ist laut CAD Schroer die Software M4 P&ID FX. Dieses P&ID-System ist speziell für die Aufgabenstellungen der verfahrenstechnischen Planung konzipiert.

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