Ventil Fünf neue Ventile im Überblick

Quelle: Pressemitteilung

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Bewährte Ventilinsel mit neuen Funktionen, neue Drossel- und Absperrventile, ein Ventil mit Glykol-Funktionalität sowie ein Schrägsitzventil mit DVGW-Zertifizierung nach DIN EN 161:2013-04 und DIN EN 16678:2016-02 – wir zeigen fünf neue Ventile im Überblick.

Die Ventilinsel Airline Ex (Typ 8650) für Siemens Simatic ET 200iSP wurde für zukünftige Anforderungen optimiert. Hinzugekommen sind z.B. neue Funktionen für die Funktionale Sicherheit. (Bild:  Bennek, Werner/ Bürkert)
Die Ventilinsel Airline Ex (Typ 8650) für Siemens Simatic ET 200iSP wurde für zukünftige Anforderungen optimiert. Hinzugekommen sind z.B. neue Funktionen für die Funktionale Sicherheit.
(Bild: Bennek, Werner/ Bürkert)

1. Bürkert Fluid Conrol Systems: Bewährte Ventilinsel mit neuen Funktionen

Bürkert Fluid Control Systems hat die eigensichere Ventilinsel Airline Ex (Typ 8650) für Siemens Simatic ET 200iSP in Hinblick auf zukünftige Anforderungen optimiert.

Hinzugekommen sind beispielsweise integrierbare Drucksensoren und Druckschalter zur Statusabfrage der Ventile, Drucküberwachung sowie ein vorgeschaltetes Ventil zur externen, sicherheitsgerichteten Abschaltung. Diese Integration spart zusätzlichen Installationsaufwand, wenn für die Funktionale Sicherheit überprüft werden muss, ob die Ventile wirklich drucklos sind. So kann gemäß IEC 13849 der Performancelevel C erreicht werden. Außerdem hat sich der zulässige Einsatz-Temperaturbereich von 0 bis 50 °C auf 0 bis 60 °C erhöht. Ist mit viel Abwärme zu rechnen, vereinfacht sich dadurch die Projektierung und Platzierung im Schaltschrank. Hot-Swap-Fähigkeit, Rückschlagventile und P-Kanalabsperrung wurden ebenfalls optimiert, um den Luftdurchfluss zu erhöhen. Gleichzeitig ist die Ventilinsel noch kompakter als das Vorgängermodell und erfüllt neben Atex- und IEC-Ex-Zulassung in Kürze auch die CCC-Ex-Anforderungen für den chinesischen Markt.

Da die eigensichere Ventilinsel-Variante nahtlos in das dezentrale Peripheriesystem ET 200iSP integrierbar ist, lassen sich I/O-System und Ventiltechnik in einem gemeinsamen Schaltschrank unterbringen, was nicht nur Platz spart, sondern auch die Installation vereinfacht. So entstehen im Hause Bürkert elektropneumatische Automatisierungslösungen, die als anschlussfertige Komplettsysteme einschließlich der benötigten ATEX-Zertifizierung geliefert werden. Vor Ort müssen nur noch Spannungs- und Druckluftversorgung sowie die Profibus-Leitung angeschlossen werden. Eine Profinet-Anbindung ist in Planung.

2. Moog: Robuste Drosselventile für höchste Volumenströme

Zu den typischen Anwendungen der Servocartridges von Moog gehören neben Druckguss, Blechumformung und Pressen viele weitere  Maschinentypen der Schwerindustrie. (Bild:  Moog)
Zu den typischen Anwendungen der Servocartridges von Moog gehören neben Druckguss, Blechumformung und Pressen viele weitere Maschinentypen der Schwerindustrie.
(Bild: Moog)

Die neuen Servocartridges der Baureihe X700 von Moog dienen als robuste Drosselventile in elektrohydraulischen Volumenstromregelsystemen, vor allem dort, wo dynamisches Ansprechverhalten und hohe Volumenströme gefordert sind, heißt es vom Hersteller.

Zu den typischen Anwendungen gehören neben Druckguss, Blechumformung und Pressen viele weitere Maschinentypen der Schwerindustrie. Die Servocartridges der Baureihe X700 sollen dem Anwender zahlreiche Vorteile gegenüber anderen Drosselventilen bieten. Dazu gehören ein Volumenstrom-optimiertes Design mit einer deutlichen Steigerung des Volumenstroms im Vergleich zu alternativen Produkten und eine robuste Konstruktion, die einen maximalen Betriebsdruck der Hauptstufe von 420 bar (6.000 psi) ermöglicht. Für maximale Flexibilität können Kunden zwischen drei Schnittstellenoptionen wählen.

3. Siemens: Ventil mit Glykol-Funktionalität

Das intelligente Ventil von Siemens Smart Infrastructure bietet jetzt eine Glykol-Funktionalität und kann in Hydraulikkreisläufen mit ethylenglykolhaltigen Frostschutzmitteln eingesetzt werden.(Bild:  Siemens)
Das intelligente Ventil von Siemens Smart Infrastructure bietet jetzt eine Glykol-Funktionalität und kann in Hydraulikkreisläufen mit ethylenglykolhaltigen Frostschutzmitteln eingesetzt werden.
(Bild: Siemens)

Das intelligente Ventil von Siemens Smart Infrastructure bietet jetzt eine Glykol-Funktionalität und kann in Hydraulikkreisläufen mit ethylenglykolhaltigen Frostschutzmitteln eingesetzt werden. Dadurch erweitern sich die Anwendungsbereiche des Intelligent Valve erheblich: Das Ventil kann somit in Hydraulikkreisläufen genutzt werden, die bei Stillstand Umgebungstemperaturen unter 0 °C ausgesetzt sind. Beispiele sind Konvektoren in raumlufttechnischen Anlagen (RLT) oder Rückkühler von Kühlmaschinen.

Mit der neuen Funktion kann die geforderte Berstsicherheit gewährleistet werden, ohne auf die bekannten Vorteile des Ventils wie Energietransparenz, druckunabhängige Volumenstromregelung oder optimierte Temperaturdifferenz (ΔT) zu verzichten. Dank der neu integrierten dynamischen Regelumschaltung ist bei der Montage von RLT-Anlagen kein Wärmetauscher mehr erforderlich. Das Intelligent Valve hat zwei verschiedene Parametersätze: einen für Heizung und einen für Kühlung.

4. Wika: Neues Absperrventil für Rohrleitungen

Anwender können beim neuen Absperrventil Typ PBV-FS zwischen Block-and-Bleed- oder Double-Block-and-Bleed-Konfiguration wählen.(Bild:  WIKA)
Anwender können beim neuen Absperrventil Typ PBV-FS zwischen Block-and-Bleed- oder Double-Block-and-Bleed-Konfiguration wählen.
(Bild: WIKA)

Speziell auf Applikationen in der Prozessindustrie hat das Unternehmen Wika ein neues Absperrventil für Rohrleitungen zugeschnitten. Typ PBV-FS mit Flanschanschluss eignet sich zur Kontrolle eines Medienflusses, für die Adaption von Druckmessgeräten und als Verbindung zwischen Rohrleitungssystemen, so der Hersteller. Das Absperrventil ist mit schwimmender Kugel sowie mit voller oder reduzierter Bohrung ausgeführt. Anwender können zwischen Block-and-Bleed- oder Double-Block-and-Bleed-Konfiguration wählen. Typ PBV-FS arbeitet mit niedrigem Drehmoment und geringem Verschleiß, seine Oberfläche ist darüber hinaus korrosionsbeständig. Der kompakte Aufbau des Ventils soll eine platzsparende und leckageminimierte Installation ermöglichen. Typ PBV-FS lässt keine Fugitive Emissions zu (Dichtheitsprüfung gemäß EN ISO 15848-1).

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5. Gemü: Schrägsitzventil mit DVGW-Zertifizierung

Mit der DVGW-Zertifizierung nach DIN EN 161:2013-04 und DIN EN 16678:2016-02 lässt sich das Schrägsitzventil als Absperrarmatur für Brenngase der 2. und 3. Gasfamilie in Gasbrennern und Gasgeräten einsetzen. (Bild:  GEMÜ)
Mit der DVGW-Zertifizierung nach DIN EN 161:2013-04 und DIN EN 16678:2016-02 lässt sich das Schrägsitzventil als Absperrarmatur für Brenngase der 2. und 3. Gasfamilie in Gasbrennern und Gasgeräten einsetzen.
(Bild: GEMÜ)

Für das Schrägsitzventil Gemü 550 des Ingelfinger Ventilspezialisten Gemü wurde die DVGW-Zertifizierung nach DIN EN 161:2013-04 und DIN EN 16678:2016-02 durchgeführt. Damit kann das Schrägsitzventil als Absperrarmatur für Brenngase der 2. und 3. Gasfamilie in Gasbrennern und Gasgeräten eingesetzt werden. Typische Gase dieser Familien sind Erd-, Erdöl- und Naturgase, die hauptsächlich aus Methan bestehen, propan- und butanhaltige Flüssiggase aber auch Wasserstoff.

Geeignet für den Einsatz mit brennbaren Gasen sind die Ausführungen des Schrägsitzventils Gemü 550 mit der Durchflussrichtung „mit dem Teller“. Hierbei wird die Dichtkraft durch den Eingangsdruck nicht verringert. Der maximale Betriebsdruck beträgt 10 bar.

Die Gemü-Gruppe entwickelt und fertigt Ventil-, Mess- und Regelsysteme für Flüssigkeiten, Dämpfe und Gase. Das Familienunternehmen wurde 1964 gegründet und wird seit 2011 in zweiter Generation von Gert Müller als geschäftsführendem Gesellschafter gemeinsam mit seinem Cousin Stephan Müller geführt. Die Unternehmensgruppe erzielte im Jahr 2021 einen Umsatz von über 450 Millionen Euro und beschäftigt heute weltweit über 2.200 Mitarbeiter.

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