Leitungs- und Verbindungstechnik
Verbindungstechnik aus Stahl für 100-prozentigen Wasserstoff

Von Voss Fluid 5 min Lesedauer

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Die Umrüstung von Erdgas auf Wasserstoff ist wichtig für den Klimaschutz, birgt jedoch Herausforderungen für Zulieferer und Technik. Neue Zertifizierungen zeigen: Die Leitungstechnik muss nicht aus Edelstahl sein.

Zum Voss-Wasserstoff-Portfolio aus Stahlprodukten gehören das Schneidringsystem Vossring M und die dazugehörigen Rohrverschraubungen sowie Einschraubstutzen. (Bild:  Voss Fluid)
Zum Voss-Wasserstoff-Portfolio aus Stahlprodukten gehören das Schneidringsystem Vossring M und die dazugehörigen Rohrverschraubungen sowie Einschraubstutzen.
(Bild: Voss Fluid)

Bis 2032 will Deutschland sein Gasverteilnetzwerk für den Betrieb mit Wasserstoff vorbereitet haben – ab 2045 soll die Umstellung von Erdgas auf Wasserstoff abgeschlossen sein. Das heißt in der Praxis, dass die bestehende Erdgasinfrastruktur bis ins kleinste Bauteil auf H2-Readiness geprüft und gegebenenfalls umgerüstet werden muss. Die Herausforderung ist dabei: Wasserstoff verfügt über eine geringe Dichte und gleichzeitig eine hohe Diffusionsgeschwindigkeit. Für Zulieferer ergeben sich daraus neue Anforderungen für Leitungen und Verbindungstechnik.

Was genau bedeutet H2-ready?

Ein zentraler Bestandteil des gesetzlichen Rahmens der Umstellung sind die DVGW-Regelwerke, die detaillierte Vorgaben für die Bewertung und Zertifizierung der Wasserstofftauglichkeit (H2-Readiness) von Gasinfrastrukturen machen. Insbesondere das DVGW-Regelwerk G 221 legt technische Standards fest, um Betriebssicherheit und Materialverträglichkeit bei der Nutzung von Wasserstoff zu gewährleisten. Entsprechende Prüf- und Zertifizierungsverfahren sind notwendig, um sicherzustellen, dass alle Komponenten den Anforderungen standhalten und dass die Zuverlässigkeit des gesamten Systems nicht gefährdet wird.