Exzellente Forschung und Technologie Forscher erhalten Preis für Rettungsroboter

Redakteur: Sandro Kipar

Forscher der europäisch-japanischen Initiative Cursor erhalten den Preis für exzellente Forschung und Technologie 2021 der Robotics Society of Japan. Die drei Wissenschaftler haben einen Roboter für Rettungseinsätze in Katastrophengebieten entwickelt.

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Smurf mit einrädriger, flexibler Schiene beim Klettern auf Geröll.
Smurf mit einrädriger, flexibler Schiene beim Klettern auf Geröll.
(Bild: Cursor)

Wenn Menschenleben in Gefahr sind, muss es schnell gehen. Doch oftmals gestalten sich Rettungsaktionen in Katastrophengebieten als mühselig: Unglücksstellen können schwer zugänglich und gefährlich sein. Die Forschungsinitiative Cursor hat es sich zum Ziel gesetzt, diese Such- und Rettungsmaßnahmen zu beschleunigen und die Sicherheit der Helfer zu erhöhen. Laut der Initiative wurden nun drei Forscher für ihre Arbeit an dem Roboter „Smurf“ ausgezeichnet.

Gesamtsuchzeit wird verkürzt

Der Preis für exzellente Forschung und Technologie der Robotics Society of Japan ging an Satoshi Tadokoro, Yu Ozawa und Masahiro Watanabe von der Tohoku-Universität in Japan. Ihr Roboter Smurf (Soft miniaturised underground robotic finders) könne in jedem Katastrophengebiet Bereiche erkunden und dem Rettungsteam Informationen weiterleiten. Überlebende und Verstorbene sollen so früher gefunden und die Sicherheit der Teams vor Ort damit erhöht werden.

Smurf sei in der Lage, über und unter Trümmer und Schutt zu klettern um nach Opfern zu suchen. Dies ermögliche eine neue Monokette, die im Vergleich zu herkömmlichen Kettenlaufwerken recht einfach sei und eine höhere Mobilität als Radlaufwerke habe. Außerdem sind die Smurfs mit einem Sensor ausgestattet, der chemische Substanzen aufspürt, die auf die Anwesenheit von Menschen hinweisen.

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