Finales Update FMB Süd 2019

FMB Süd 2019 bietet Überblick über gesamtes Spektrum der Zulieferer

| Redakteur: Bernhard Richter

Die FMB Süd 2019 will Besuchern einen ausgewogenen Überblick über das gesamte Zuliefer­spektrum bieten.
Die FMB Süd 2019 will Besuchern einen ausgewogenen Überblick über das gesamte Zuliefer­spektrum bieten. (Bild: www.mk-fotografie.de)

Die Bilanz der dritten FMB-Süd fällt rundum positiv aus. Nicht nur der Messeveranstalter, auch die befragten Aussteller und Besucher lobten den Informationswert der Messe und die Qualität der Gespräche.

Mit einem Besucher-Plus von knapp 10% endete am 21. Februar die FMB-Süd in Augsburg. Damit hat sich das besondere und für die Südhälfte Deutschlands noch neue Konzept zum dritten Mal bewährt: Auf kompaktem Raum zeigen die Aussteller das gesamte Spektrum der Zulieferprodukte und Dienstleistungen für Maschinenbau und Industrie.

Christian Enßle, Portfolio Manager der Easyfairs GmbH: „Die Aussteller, mit denen wir während der Messe gesprochen haben, zeigten sich überzeugt vom Messekonzept und hoben insbesondere die hohe Qualität der Gespräche mit den Besuchern hervor. Wer zur FMB-Süd kommt, ist gezielt auf der Suche nach neuen Produkten, Lösungen und Lieferanten. Dafür bietet die Messe das optimale Forum.“

Zum Erfolg der Messe trug auch die Partnerschaft mit dem Cluster Mechatronik & Automation bei, der seinen mehr als 180 Mitgliedern die Teilnahme an der Messe empfohlen hatte. Viel Zuspruch bei den Besuchern fand auch das vom Cluster organisierte messebegleitende Vortragsprogramm mit Schwerpunkten bei den Themen Predictive Maintenance, Additive Fertigung und Machine Learning.

Der zweite Partner, das Mittelstand 4.0- Kompetenzzentrum Augsburg, informierte im Zentrum der Messehalle mit seinem „Mittelstand 4.0-Mobil“ über aktuelle Digitalisierungsprojekte und über die Möglichkeiten der Förderung und Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen bei solchen Projekten.

Bester Beweis für den Erfolg der FMB-Süd aus Ausstellersicht ist sicherlich die Tatsache, dass viele Aussteller noch während der Messe direkt einen Stand für die vierte FMB-Süd buchten. Deren Termin steht bereits fest: Sie wird am 12. und 13. Februar 2020 stattfinden.

Das Konzept – seit 14 Jahren in Bad Salzuflen erfolgreich, zum dritten Mal in Augsburg – ist einzigartig in der dicht besiedelten deutschen Industriemesselandschaft. Kürzlich hat der internationale Messeveranstalter Easyfairs die Zuliefermessen von dem britischen Veranstalter Clarion übernommen. Easyfairs veranstaltet noch weitere internationale Industriemessen wie die Solids, Maintenance, Pumps & Valves, Empack und Logistics & Distribution. Mit der Übernahme will Easyfairs sein Portfolio ergänzen und die Synergien als Mehrwert nutzen.

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Die FMB Süd legt besonderen Wert auf einen ausgewogenen Mix von Weltmarktführern und kleineren, auf einzelne Produkt- und Marktsegmente spezialisierten Unternehmen. Neben international bekannten Unternehmen wie Kawasaki Robotics, ABB Stotz-Kontakt, Bihl & Wiedemann und Hitachi Drives & Automation sollen die Besucher auch Gelegenheit haben, neue Aussteller kennenzulernen – zum Beispiel aus dem Kreis der niederländischen Zulieferer des Maschinenbaus. So hat die „Koninklijke Metaalunie“ beispielsweise einen Gemeinschaftsstand auf der FMB Süd gebucht. Mitgliedsunternehmen dieses Industrieverbandes wollen in Augsburg ihre Kompetenz zum Beispiel in der spanenden Metallbearbeitung, bei kundenspezifischen Gussteilen und in der Laserbearbeitung von Blechen zeigen.

Impressionen von der FMB-Süd 2018

Die 3. FMB-Süd findet am 20. und 21. Februar 2019 in der Messe Augsburg statt. Eine aktuelle Ausstellerliste steht als Download auf der Homepage der Messe zur Verfügung.

Konzept und Erfahrungen von Nord nach Süd transportiert

Eine starke Fraktion der Aussteller bilden laut Veranstalter zudem die Mitglieder des Clusters Mechatronik & Automation, der seinen mehr als 200 Mitgliedsfirmen die Teilnahme an der FMB Süd empfiehlt und auch das Vortragsprogramm der Messe gestaltet.

Organisiert wird das Programm gemeinsam mit den Experten des Clusters Mechatronik & Automation, zu dem sich mehr als 200 Unternehmen auf der Technologieachse Süd zusammengeschlossen haben. Christian Enßle, Portfolio Manager der Easyfairs GmbH: „Bei der FMB in Bad Salzuflen haben wir sehr gute Erfahrungen damit gemacht, Themen zu setzen und aktiv Vorträge zu akquirieren. Dieses Konzept übertragen wir nun erstmals auf die FMB-Süd und vergrößern zugleich die Fläche für die Vortrags-Arena.“

In Abstimmung mit den Ausstellern haben die Organisatoren drei Themenschwerpunkte definiert, zu denen es jeweils einen Block mit mehreren Vorträgen geben wird.

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Das erste Thema – Predictive Maintenance – ist für die gesamte Industrieproduktion und nicht nur für den Maschinenbau interessant, weil eine vorausschauende Wartung Stillstandzeiten senkt und die Produktivität steigert. Zudem gilt die Predictive Maintenance als Pionier-Anwendung für Industrie 4.0-Konzepte.

Die Vernetzung der Fabrik als zweiter Schwerpunkt des Vortragsprogamms ist nichts anderes als die Digitalisierung auf „Shopfloor“-Ebene: ein Thema, mit dem sich zurzeit nahezu jedes Industrieunternehmen beschäftigt. Auf der FMB-Süd werden konkrete, praxisorientierte Beispiele für eine solche Vernetzung vorgestellt.

FMB jetzt auch mit "3D-Druck"

Als drittes wird es einen Vortragsblock zum „Additive Manufacturing“ geben. Immer mehr Unternehmen nutzen diese Fertigungsverfahren für (Klein-) Serienprodukte aus Kunststoff und Metall. Und es wird in Augsburg am richtigen Ort diskutiert, weil es in der Region starke Forschungs- und Produktionskompetenz in der Werkstofftechnik und bei innovativen Verarbeitungstechnologien gibt. Zudem konzentrieren sich auf der Technologieachse Süd die Schlüsselbranchen für die Anwendung von additiven Fertigungsverfahren, insbesondere die Luftfahrt- und die Automobilindustrie.

SEMINARTIPP Das Seminar „3D-Druck in der direkten digitalen Fertigung“ vermittelt die Technik, Eignung und Voraussetzung des 3D-Drucks und gibt den Teilnehmern einen Überblick über die Entwicklungen, Möglichkeiten und Grenzen.
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In einem der Vortragsblöcke wird der Cluster Mechatronik + Automation die Inhalte des europäischen Drittmittelprojekts Inno Peer AVM vorstellen. Dr. Thomas Helfer, beim Cluster zuständig für Qualifikation und Fachkräftesicherung: „In diesem Projekt haben sich elf Organisationen aus fünf Ländern zusammengeschlossen, um gemeinsam ein umfassendes, länderübergreifendes Qualifizierungsprogramm zusammenstellen. Dabei fokussierten wir drei Wissensdimensionen – AVM-Technologien, Human Resources und Organisationsmanagement sowie die Entwicklung von Geschäftsmodellen – mit einem Mix aus bewährten und innovativen Schulungsformaten und Methoden.“

Die Planung der Inhalte zu den Themenschwerpunkten ist nahezu abgeschlossen. Christian Enßle: „Zentrales Kriterium ist die Praxisorientierung: Die Messebesucher sollen konkrete Ideen und Anregungen mitnehmen, die sie im eigenen Unternehmen gut umsetzen können.“ Zur Praxisorientierung wird auch das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Augsburg beitragen, das sich ebenfalls an der Organisation des Programms beteiligt und in seinen Vorträgen Impulse für die Umsetzung von Industrie 4.0-Konzepten und –Maßnahmen geben wird.

Erweiterter Fokus: Top-Thema Predictive Maintenance

Auf der Messe präsentieren die ausstellenden Unternehmen das gesamte Spektrum der Zulieferindustrie für Maschinenbau und Industrie. Informieren Sie sich über die neuesten Produkte und Trends - von der Metall- und Kunststoffverarbeitung über Montage-, Handhabungs- und Automatisierungstechnik sowie Antriebstechnik bis zur Steuerungstechnik. Bei den produktionsnahen Dienstleistungen geht die Bandbreite von der Produktentwicklung über die Logistik bis zur Wartung und Instandhaltung.

Zusätzliche Attraktivität soll die FMB-Süd in diesem Jahr durch das begleitende Vortragsprogramm gewinnen, das deutliche Schwerpunkte bei Trend-Themen in der Industrie setzt – zum Beispiel bei der vorbeugenden Instandhaltung. Sie gilt als wichtige Maßnahme, um Wartungskosten zu senken und zugleich die Produktivität des Maschinenparks auf hohem Niveau zu halten. Und sie ist in vielen Betrieben das erste Handlungsfeld für die Digitalisierung der Produktion im Sinne von Industrie 4.0. Zum Beispiel sammeln Antriebskomponenten und Sensoren Daten, die Aufschluss über die Restlebensdauer von Verschleißteilen geben.

Dieses Thema steht im Fokus des Vortragsprogramms am zweiten Messetag, dem 21. Februar. Zum Beispiel referiert M. Sc. Jonas Dumler vom Lehrstuhl für Umweltgerechte Produktionstechnik der Universität Bayreuth über „Dezentrale Datenanalyse für Predictive Maintenance-Szenarien“, und eine Panel-Diskussion mit sechs Experten gibt einen Überblick zur Nutzung von Künstlicher Intelligenz in der vorbeugenden Instandhaltung.

Abgesehen von den erweiterten Themenschwerpunkten wird das Konzept der FMB-Süd im dritten Jahr beibehalten: Der Eintritt ist kostenlos, die Besucher parken kostenlos direkt vor der Halle, und die Messe ist ganz darauf ausgerichtet, dass Aussteller und Besucher ohne großen Aufwand ins Gespräch kommen und neue Kontakte knüpfen.

Anm. d. Red.: Um Sie auf dem aktuellen Stand zur FMB-Süd 2019 2019 zu halten, werden wir diese Meldung regelmäßig aktualisieren.

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