Partikelzähler Flüssigkeiten mit Partikelzähler mit integriertem Verdünnungssystem analysieren

Redakteur: Lea Ziegler

Speziell für die stationäre Online-Messung von dunklen Flüssigkeiten hat Pamas einen neuen Partikelzähler entwickelt, der über ein integriertes Verdünnungssystem verfügt, das dunkle Probenflüssigkeiten vor der Messung automatisch verdünnt und auf diese Weise den Trübungsgrad reduziert.

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Automatische Partikelzählsysteme von Pamas nutzen Verfahren der optischen Sensortechnologie für die Reinheitskontrolle von Flüssigkeiten. Die Sensoren (hier der Querschnitt einer Sensormesszelle) werden am deutschen Firmenstandort von Pamas in Rutesheim entwickelt und montiert.
Automatische Partikelzählsysteme von Pamas nutzen Verfahren der optischen Sensortechnologie für die Reinheitskontrolle von Flüssigkeiten. Die Sensoren (hier der Querschnitt einer Sensormesszelle) werden am deutschen Firmenstandort von Pamas in Rutesheim entwickelt und montiert.
(Bild: Pamas)

Zur Produktpalette von Pamas gehören Messinstrumente für die kontinuierliche Zustandsüberwachung von Betriebsflüssigkeiten wie Hydraulik- und Schmieröl sowie für die Partikelanalyse von Wasser, pharmazeutischen Lösungen und vielen weiteren Flüssigkeiten.

Die Reinheit von Betriebsflüssigkeiten (z.B. Öl, Wasser oder Treibstoff) kann durch optische Partikelanalyse festgestellt werden. Mit einem automatischen Partikelzähler werden die enthaltenen Schmutzpartikel detektiert und ausgemessen. Optische Partikelzähler arbeiten mit Licht. Die Lichtquelle strahlt bei diesen Analyseverfahren durch die Flüssigkeit. Die Lichtwellen werden beim Auftreffen auf die in der Messzelle befindlichen Partikel beispielsweise abgelenkt oder absorbiert. Aus der dabei entstehenden Veränderung können mit Hilfe eines zuvor kalibrierten Zählapparates Informationen über den Partikelgehalt der Flüssigkeit gewonnen werden. Das Messergebnis informiert über die Partikelanzahl pro Milliliter und über die Größe jedes einzelnen Partikels. Dieses Verfahren hat seine Grenzen, wenn die Flüssigkeit zum Beispiel so dunkel ist, dass der Sensor keinen Laserstrahl durch das Medium schicken kann. Um die Messung dennoch durchführen zu können, muss die Absorption der Probenflüssigkeit zuvor reduziert werden. Ebenfalls problematisch sind Probenflüssigkeiten, deren Verschmutzungsgrad die zulässige Maximalkonzentration des Partikelsensors weit überschreitet, Flüssigkeiten, die nicht gelöste Zusätze enthalten, oder Proben, deren Viskosität zu hoch für eine sachgerechte Messung ist. Eine Verdünnung mit einem Verdünnungsmittel hilft in solchen Fällen, verlässliche Messergebnisse zu erhalten. Bei der Labormessung kann die Verdünnung auf einfache Weise manuell vorgenommen werden. Wenn Betriebsflüssigkeiten jedoch online gemessen werden sollen, wird ein Online-Partikelzähler direkt in der Anlage (z.B. Hydraulikanlage, Schmierölsystem, Treibstofftank) stationär integriert. Die Probenflüssigkeit wird durch einen Bypass aus der Anlage abgezweigt.

Proben vor der Messung verdünnen

Um Anwendern von fest installierten Partikelzählern die Online-Messung von oben genannten problematischen Flüssigkeiten zu ermöglichen, hat Pamas einen neuen Online-Partikelzähler entwickelt: Der Online-Partikelzähler Pamas S50DP verfügt über ein integriertes Verdünnungssystem, das der Probe kontinuierlich eine zuvor definierte Menge eines Verdünnungsmittels zumischt. Durch den inneren Aufbau werden die Probenflüssigkeit und das Verdünnungsmittel vor der Messung gründlich vermischt. Auf diese Weise wird eine gute Homogenität erzielt und die Messergebnisse bleiben verlässlich.

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