Additive Fertigung Feststoffakkus für Sensorsysteme drucken

Redakteur: Tanja Schmitt

Metallfreie, ultradünne Feststoffakkus für autonome Sensorsysteme vollständig im Massendruckverfahren herstellen: Innovation Lab und Evonik arbeiten dafür zusammen.

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Macht die Biege: Die gedruckten Batterien sind äußerst flexibel.
Macht die Biege: Die gedruckten Batterien sind äußerst flexibel.
(Bild: DEBO)

Der Druckspezialist Innovation Lab und der Chemiekonzern Evonik fertigen erstmals flexible, wiederaufladbare Feststoffbatterien vollständig im Massendruckverfahren. Die Akkus kommen anschließend in Sensorsystemen zum Einsatz, zum Beispiel in Wearables oder der Lieferlogistik.

Die druckbaren Batteriematerialien mit der Bezeichnung „TAeTTOOz“ bringt Evonik mit, Innovation Lab Erfahrungen in der Hochdurchsatz-Fertigung von gedruckter Elektronik. Die Materialien bestehen aus sogenannten Redox-Polymeren statt Metall- oder Metallverbindungen. Mit dem Materialsatz lassen sich laut Hersteller ultradünne, metallfreie Feststoffbatterien auf flexible Substrate drucken. Das Material wird erst nach dem Drucken geladen – die Akkus können so in einer Standardproduktionsanlage hergestellt werden.

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