Bildgebung Exoplanetenkamera macht unsichtbare Planeten sichtbar
Ab 2025 begibt sich das Nancy Grace Roman Space Telescope auf die Suche nach erdähnlichen Planeten außerhalb unseres Sonnensystems. Die elektronischen Kerne der Exoplanetenkamera an Bord haben ABB und Nüvü Camēras entwickelt.
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Das künftige Weltraumobservatorium der NASA, das Nancy Grace Roman Space Telescope, wird sich ab 2025 auf die Suche nach erdähnlichen Planeten machen.
Dabei ist es mit zwei Instrumenten ausgestattet: Das erste soll Aufschluss über die Verteilung dunkler Materie im Kosmos geben. Beim zweiten Instrument handelt es sich um die erste Exoplanetenkamera im Weltall (der sogenannte CoronaGraph Imager – CGI). Im CGI befinden sich zwei hochempfindliche Kameras mit elektronischen Kernen, die ABB gemeinsam mit Nüvü entwickelt hat.
Bildgebungslösung macht ungewöhnlichen Punkt sichtbar
Extrasolare Planetensysteme sind aus großer Entfernung äußerst schwierig zu beobachten, da die Planeten sehr viel dunkler als ihr Nachbarstern und kaum voneinander getrennt sind.
Die optische Komponente des CGI ist so kompelx aufgebaut, dass das Sternenlicht ausgeblendet und das Restlicht des nahen Planeten an eine hochempfindliche Kamera gesendet werden kann. Und hier kommt die einzigartige Bildgebungslösung von ABB und Nüvü ins Spiel, indem sie den ungewöhnlichen Punkt sichtbar macht, der davor nicht zu erkennen war.
Die Roman-Mission dürfte bei der Abbildung von Exoplaneten hundert- bis tausendmal leistungsstärker sein als das, was heute auf der Erde erreicht werden kann. Wir sind sehr stolz darauf, für diese bahnbrechende 3,2 Milliarden-US-Dollar-Mission eine so wichtige Komponente bereitzustellen. Für den Erfolg dieses spannenden Projekts wird unser fortschrittlichstes technologisches Know-how benötigt.
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