Zum 175. Geburtstag Wilhelm Maybachs Erfinden und Konstruieren in Perfektion

| Aktualisiert am 10.02.2021Autor: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Das Zahnradwechsel-Getriebe, der Spritzdüsenvergaser, der Röhrchenkühler, der Bienenwaben-Kühler, der erste V-Motor, der erste Lastwagen – all diese Erfindungen gehen auf den Konstrukteur August Wilhelm Maybach zurück, der am 9. Februar 1846 in Heilbronn geboren wurde. Ein Rückblick auf einen Erfinder, der Konditor hätte werden sollen.

Entwickler und Namensgeber dieser Limousine: Wilhelm Maybach - König der Konstrukteure und Partner Gottlieb Daimlers. Am 9. Februar vor 175 Jahren kam das Technikgenie in Heilbronn zur Welt.
Entwickler und Namensgeber dieser Limousine: Wilhelm Maybach - König der Konstrukteure und Partner Gottlieb Daimlers. Am 9. Februar vor 175 Jahren kam das Technikgenie in Heilbronn zur Welt.
(Bild: Daimler AG)

Zahlreiche Erfindungen aus der Frühzeit des Automobils gehen auf Wilhelm Maybach zurück. Als Partner Partner von Gottlieb Daimler löste er viele technische Probleme und mehrere seiner Patente haben ihre grundsätzliche Gültigkeit bis in heutige Fahrzeuge erhalten. Emil Jellinek, im ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhundert ein autobegeisterter Großkunde der Daimler-Motoren-Gesellschaft und Begründer des Namens „Mercedes“, soll über Maybach gesagt haben:

Er kann auf Kommando erfinden.

Dass Maybach die Gelegenheit dazu bekam, verdankt er unter anderem dem Leiter eines Waisenhauses. Denn nach dem frühen Tod seiner Eltern wird Maybach in der karitativen Einrichtung „Reutlinger Bruderhaus“ aufgenommen. Zunächst soll Wilhelm Maybach dort den Beruf des Bäckers und Konditors erlernen, doch der Leiter der Einrichtung erkennt die große technische Begabung des Knaben und fördert ihn.

Über den Autor

Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Redakteurin, konstruktionspraxis – Alles, was der Konstrukteur braucht