Stoßdämpfer Endlagendämpfung mittels Stoßdämpfer

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Werden die Massen pneumatischer Antriebe in Maschinen und Anlagen mittels Stoßdämpfer abgebremst, können Druckluft und Energie gespart werden.

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Der ACE Zylinderbaum: Pneumatikzylinder mit 32 mm Nenndurchmesser und integrierter Endlagendämpfung im Vergleich mit 16-mm-Pneumatikzylinder und zwei Klein-Stoßdämpfern in den Endlagen. (Bild: ACE)
Der ACE Zylinderbaum: Pneumatikzylinder mit 32 mm Nenndurchmesser und integrierter Endlagendämpfung im Vergleich mit 16-mm-Pneumatikzylinder und zwei Klein-Stoßdämpfern in den Endlagen. (Bild: ACE)

Pneumatische Antriebe mit der Verzögerung von Maschinen zu betrauen, war jahrzehntelang für viele Konstrukteure das Mittel der Wahl. Hier findet seit einigen Jahren ein Umdenken statt. Denn wie der Name bereits sagt, sind sie primär für das Antreiben von Massen konzipiert worden. Nutzt man die Pneumatik auch als Bremse, so fallen, verglichen mit Industrie-Stoßdämpfern, Negativkriterien wie zu langsam, zu groß, zu schwer, zu teuer und eben auch – wegen des hohen Verbrauchs von Luft und elektrischer Energie – zu belastend für die Umwelt ins Gewicht. Das führt dazu, dass sich viele Konstrukteure in Sachen Endlagendämpfung für die Alternativen von ACE entscheiden. Geringen, einmaligen Investitionskosten bei der Anschaffung von Klein- oder Industrie-Stoßdämpfern stehen auf lange Sicht immense Einsparungen von mehreren Tausend Euro auf Seiten der Betriebskosten gegenüber. Sie ergeben sich zum einen daraus, dass sich dank Stoßdämpfern die Massen mit dem kleinstmöglichen Pneumatikzylinder bewegen lassen, wodurch die Verwendung kleinerer Ventile und kleinerer Wartungseinheiten möglich ist. Zum anderen wird Druckluft und der für deren Verteilung nötige Strom gespart.

Stoßdämpfer als Alternative zum Luftpuffer

Bei der pneumatischen Endlagendämpfung werden ca. drei bis vier cm3 Luft benötigt, die man häufig auf bis zu 70 bar verdichtet. Mit selbsteinstellenden Stoßdämpfern ist das nicht nötig, da diese die Bewegungen sicher und schnell beim Erreichen der Endlage mit dem zusätzlichen Vorteil einer deutlich geringeren Maschinenbelastung abbremsen. Außerdem schließt man das Risiko aus, durch unnötigen Druckluft-Verbrauch die Betriebskosten in die Höhe schnellen zu lassen. So entweichen z. B. durch ein einziges Loch von 5 mm Durchmesser pro Sek. 30 l Druckluft. Die Kosten für so ein Loch betragen übers Jahr gerechnet 15.000 Euro.

Wie die Grafik veranschaulicht, bauen Klein- und Industrie-Stoßdämpfer von ACE im Gegensatz zum „Luftpuffer“ der Pneumatik nicht erst am Hubende den größten Teil der Energie ab, sondern erledigen dies dank linearer Dämpfung mit konstanter Bremskraft optimal über die gesamte Strecke. Dabei nehmen sie die Masse stets weich auf und verzögern gleichmäßig über den ganzen Hub.

Industrie-Stoßdämpfer sparen Energie ein

Diese modernen Maschinenelemente bremsen die Bewegungen sicher und schnell beim Erreichen der Endlage ab, was sich in den Unternehmen, die diese kleinen Helfer einsetzen, direkt in höhere Geschwindigkeiten, gesparte Energie, reduzierte Kosten, kleinere Bauteile, einfachere Integration, geringere Maschinenbelastung und niedrigere Geräuschpegel ummünzen lässt. Gerade das Einsparen von Energie schlägt sich nicht nur betriebswirtschaftlich positiv nieder, sondern vermindert Emissionen und führt zu einer ökologischen Nachhaltigkeit der Betriebe. Ein nicht zu unterschätzender Aspekt im Zuge von Schlagwörtern wie Emissionshandel und globaler Erwärmung.

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